Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

ECHOORTUNG

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Die Lokalisation der Richtung (Hörereignisrichtung) wird durch räumliches Hören ermittelt, ohne dabei Schallwellen auszusenden.
Das Vorgehen hierbei unterscheidet sich von Tiergruppe zu Tiergruppe.
Dagegen erfordert Echoortung eine sehr schnelle Erregungsleitung im Nervensystem, da ein echoortendes Tier in kurzer Zeit zahlreiche Signale verarbeiten muss und zur genauen Bestimmung von Entfernungen exakte Zeitunterscheidungen nötig sind.
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Die Echoortung entstand bei mehreren Tiergruppen unabhängig voneinander (konvergent).
Obwohl sie dazu verschiedene Organsysteme nutzen, zeigt sich trotz nur entfernter Verwandtschaft eine starke Ähnlichkeit im Protein Prestin von Zahnwalen und Fledermäusen.
Prestin ist für die Empfindlichkeit und die Anpassung an bestimmte Frequenzen des Ohres verantwortlich.

Echoortung
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Grosser Tenrek
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Schwarznestsalanganen verfügen über die Fähigkeit zur Echoortung, mit deren Hilfe sie ihre in der Dunkelheit von Höhlen liegenden Nistplätze aufsuchen.
Zur Echoortung wird typischerweise eine kurze Sequenz zweier Klicklaute verwendet, die im Frequenzbereich zwischen 1,9 und 6,8 Kilohertz liegt.
Die Dauer eines Klicks liegt etwa zwischen 6 und 7 Millisekunden, der erste ist im Mittel etwas kürzer, die Pause zwischen beiden Klicks beträgt ungefähr 1,1 Millisekunden. In ungefähr 46 Prozent der Fälle sind auch einfache Klicks zu hören.
Menschliche Echoortung
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