Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

LAPPLAND

Die Sámi sind ein indigenes Volk, das früher „Lappen“ genannt worden ist. Lappland hatte nie eine eigene Staatlichkeit und ist heute zwischen den vier Staaten Norwegen, Schweden, Finnland und Russland aufgeteilt. In einem erstarkenden Nationalbewusstsein der Ureinwohner ist die samische Flagge heute immer häufiger zu sehen. Die Samen sind jedoch nur eine Minderheit der Bevölkerung, deren Anteil ca. 4 % ausmacht


Vergletscherungen in höheren Regionen und periglaziale Ablagerungen (Löss- und Solifluktionssedimente) in der Ebene waren die Folge des drastischen Temperaturrückganges. Selbst diskontinuierliche Permafrostbedingungen stellten sich erneut ein.

In Skandinavien kam es zum Verschwinden der Nadelwälder und zur Ausbreitung der Tundra, dem Lebensraum der namensgebenden Weißen Silberwurz (Dryas octopetala).
In den Gebirgsregionen der gesamten Erde erhöhte sich die Schneeakkumulation und die Waldgrenze sank ab. Aus den Wüstengebieten Asiens wurde mehr an Staub in die Atmosphäre eingetragen. In der Levante breitete sich Dürre aus; dies veranlasste womöglich die Natufische Kultur zur Entwicklung des Ackerbaus.


Die mit der jüngeren Dryaszeit fast gleichzeitige Huelmo-Mascardi-Kälteperiode auf der südlichen Hemisphäre nahm einen weniger dramatischen Verlauf als die Jüngere Dryaszeit auf der Nordhalbkugel. Möglicherweise handelt es sich nicht um eine globale Abkühlung, sondern die Folge einer Entwicklung, die primär die Nordhalbkugel (und hier vor allem den Nordatlantik) betraf.

Im westlichen Nordamerika waren die Auswirkungen des Temperaturrückganges während der Jüngeren Dryas weniger deutlich. Jedoch im pazifischen Nordwesten belegen erneute Gletschervorstöße auch hier einen Abkühlungstrend.

Die Untergrenze der Jüngeren Dryas ist von einem deutlichen Anstieg der Nicht-Baumpollen und relativ hohen Anteilen an Sonnenpflanzen (Heliophyten) gekennzeichnet. Die Pollen zeigen damit eine deutliche Abkühlungsphase nach dem Alleröd-Interstadial an. Durch die geringe Pflanzenbedeckung erfolgte in Seen eine stärkere klastische Sedimentation.
Der Klimarückschlag hatte generell zu einer deutlichen Absenkung der Waldgrenze sowie zu einer Wiederausbreitung von Strauch- und Rasengesellschaften geführt (Strauchtundra mit Zwergbirke (Betula nana), Zwergweide und heliophilen Kräutern .
Mit dem Einsetzen der Klimaverschlechterung wurden die allerödzeitlichen Kiefernwälder aufgelichtet und auch der Bestand an Baumbirken wurde reduziert.
In Deutschland und auch in Schweden zeichnete sich die Vegetation dann im weiteren Verlauf der Jüngeren Dryas durch einen allmählichen Anstieg der Moor-Birke (Betula pubescens) gefolgt von dem der Waldkiefer (Pinus sylvestris) aus, wohingegen Gräser und Kräuter letztendlich deutlich zurückgingen (nach Behre 2004).
Artemisia vulgaris
Erneut verbreiteten sich Zwerg-Birke (Betula nana), Wacholder (Juniperus), Weide (Salix), Pappeln (Populus), Artemisia, Sonnenröschen (Helianthemum), Wiesenrauten (Thalictrum) und Ampfer (Rumex).

Auflichtungen mit instabilen Böden wurden von Wacholder, Artemisia, Helianthemum und Meerträubel (Ephedra) besiedelt,
in Auenlagen gediehen Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae), Ampfer und Labkräuter (Galium).

Auf Feuchtstandorten fanden sich Sauergrasgewächse (Cyperaceae), Schachtelhalme, Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), Kreuzblütler (Cruciferae), Doldenblütler (Umbelliferae), Mädesüß (Filipendula) und Wiesenrauten.

Älggrässläktet
Älggräsets utbredningsområde omfattar hela Skandinavien och Finland samt nästan hela Europa och Sibirien.
Om bladen av älggräs gnuggas avger de en stark och angenäm doft som påminner om rödklöverns blomdoft. Doftämnet är en benzoloid.

Bladen har för sin väldofts skull använts redan på 300-talet f.Kr. i Grekland; älgörten tillhörde också kelternas heliga örter.

Bin har ett välutvecklat luksinne, och för att locka svärmande bisamhällen in i en bikupa är ett knep att gnida insidan av den med älggräsblad.

Förr spred man gärna ut blad av älggräs på golvet vid högtidliga sammanhang.

Älggräset har också använts för smaksättning av öl och mjöd, antingen genom att karen gneds med bladen, eller att de tillsattes som krydda. Man har även kryddat portvin och ättika med blommorna.

Av blommorna kan en saft kokas, efter samma recept som fläderblomssaft.

Bladen och blommorna innehåller salicylsyra.
En drog gjord på torkade blommor (i den gamla farmakologin benämnt spiræe herba) har inom folkmedicinen använts som smärtstillande och febernedsättande medel. Även svettdrivande.

Växtens tidigare vetenskapliga namn Spiraea ulmaria har fått ge namn åt läkemedlet Aspirin, resultatet av det tyska läkemedelsföretaget Bayer AG:s utveckling av salicylsyra till acetylsalicylsyra. I dag är acetylsalicylsyra en läkemedelssubstans som fortfarande tillverkas i stor mängd på syntetisk väg.

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