Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

BOSCH im SCHACHT


Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten für ein von Rohstoffen unabhängiges Deutschland sowie der Beginn der Rüstungswirtschaft förderten bzw. retteten Boschs Lieblingsprojekte, die Herstellung von synthetischem Kautschuk (Buna) und synthetischem Benzin.
Carl Bosch

Zeit des Nationalsozialismus
Die Villa Bosch in Heidelberg, seit 1923 Wohnsitz der Familie Carl Bosch.

Bosch hatte eine zwiespältige Einstellung zum Nationalsozialismus. Anfänglich sagte er über Hitler: „Den braucht man ja nur anzusehen, um Bescheid zu wissen“ und drückte so seine Ablehnung gegen Hitler aus. Später lobte er Hitler wiederum als „den Mann, der als erster die Arbeitslosigkeit als Kardinalproblem der Wirtschaftsnot klar erkannt habe und als einziger Maßnahmen zur Überwindung durchführte“.

1926 herrschte in den Leuna-Werken das Problem, dass die Herstellung des Benzins teurer war als die Einführung von normalem Benzin. Adolf Hitler gewährte daraufhin Schutzzölle, um das deutsche Benzin konkurrenzfähig zu halten. Hitlers Feststellung, der synthetische Treibstoff sei „für ein politisch unabhängiges Deutschland zwingend notwendig“, kommentierte Bosch mit den Worten: „Der Mann ist ja vernünftiger, als ich dachte.“

Hjalmar Schacht

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