Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Die kleine Eiszeit



Hunger, Flöhe, Hass

Erst die Verkettung vieler Unglücksfaktoren hat das Desaster heraufbeschworen. Eine der Ursachen war die “Kleine Eiszeit”.

Causa belli, Kriegsvorwand, Kriegsanlass – Kriegsgrund. Das Warum, die Frage aller Fragen. Nie zuvor in der deutschen Geschichte hatte es eine längere Periode friedlicher Zeiten gegeben als jetzt, immerhin währte sie von 1555 bis 1618. Und dann: Verzweiflung, Verbitterung, Verelendung, Terror und Tod.

Warum? Warum mussten Millionen Menschen sterben, warum wurden ganze Landstriche verwüstet und entvölkert? Während der vielen Schlachten, bei Raubzügen, in Feuersbrünsten, auch als Opfer von Seuchen?

Gewiss, dieser Krieg gilt als ein Krieg zwischen Christen: hier Katholiken, da Protestanten. Und jede Partei hätte für sich reklamieren können, einen “gerechten Krieg” geführt zu haben, wie ihn einst der römische Staatsmann und Philosoph Marcus Tullius Cicero definierte oder Jahrhunderte später der Kirchenvater Augustinus. “Gerecht” war ein Krieg immer dann, wenn er des Seelenheils wegen geführt wurde.

Ein ganz spezieller Glaubenskrieg also unter dem Dach einer Religion? Oder doch ein Krieg, der stattfand, weil die “Feudalgesellschaft” kriselte? Weil der große wirtschaftliche Aufschwung Europas im 16. Jahrhundert “die sozialen Spannungen verschärfte”, so die These des Geschichtsforschers Heiner Haan, und die “feudalen Führungsschichten” dazu verleitete, ihren “Anteil bei der Verteilung des Sozialproduktes zu vergrößern”? Was sich am “rationellsten und schnellsten” durch einen Krieg habe machen lassen?

Gestörte politische Kommunikation?

Diese durchaus marxistisch grundierte Beschreibung widerstrebt wahrscheinlich den allermeisten Historikern. Nein, nein, hält zum Beispiel Haans Kollege Axel Gotthard dagegen. Der Krieg sei ausgebrochen, weil die konfessionellen Gegner nur noch übereinander schrieben, statt miteinander zu sprechen, und damit die Verfassungsorgane des Reiches zunehmend blockierten. “Die politische Kommunikation im Reichssystem um und nach 1600 war großflächig gestört”, und diese “Sprachlosigkeit” habe zwangsläufig dazu geführt, “die Waffen sprechen” zu lassen. Kein Krieg aus wirtschaftlichem Interesse also. Ein Konfessionskrieg.

Gotthards Kollege Johannes Burkhardt, einer der führenden Kenner dieser dunklen Jahrzehnte mitten im Herzen Europas, ist da völlig anderer Meinung. Er diagnostiziert für jene Zeit eine “frühneuzeitliche Kriegsverdichtung”, gerade weil es noch kein etabliertes europäisches Staatensystem gab. Und “wenn es sich um unfertige Staaten handelte”, sagt Burkhardt, stehe “nicht die staatliche Organisation, sondern eher ihre Unfertigkeit unter dem Verdacht, der kriegstreibende Schwachpunkt zu sein”.

Kein Staatenkrieg mithin. Sondern, und damit schuf der Wissenschaftler ein neues Wort: “Staatsbildungskrieg“. Der religiös-konfessionellen Variante misst er vergleichsweise wenig Bedeutung bei, konzediert freilich alles in allem eine “schwer überschaubare Konfliktbündelung”.

Das Wetter spielte verrückt

Vielleicht war alles ganz anders. Vielleicht lebten hier einfach nur zu viele Menschen, was die ökonomischen Strukturen stark veränderte und zu scharfen Versorgungskrisen führte. Oder das Wetter spielte verrückt, bis hin zur klimatischen Katastrophe, die in die Geschichte als “Kleine Eiszeit” eingegangen ist. Bis hin zum Verderben.

Die deutschen Lande waren, in den Jahrzehnten vor dem Dreißigjährigen Krieg, Einwanderungsland – wegen der vergleichsweise liberalen Bedingungen, die seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 hierzulande für Protestanten galten. Zwischen 1500 und 1618 hat sich die Bevölkerung fast verdoppelt; Wissenschaftler glauben, dass eine solch spürbare Bevölkerungsvermehrung zumindest zwei Folgen zeitigt: Bezahlte Arbeit wird knapp, und zu gleicher Zeit steigt die Nachfrage, besonders nach Lebensmitteln.

Auch wenn der britische Ökonom John Maynard Keynes die Phase kurz vor und kurz nach 1600 als “eine der größten Aufschwungszeiten” beschreibt, gar als Start in den “Kapitalismus” – die neuere Geschichtsforschung sieht jedoch bereits in den letzten Dekaden dieses Jahrhunderts deutliche Krisenphänomene.

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Kleine Eiszeit

Tlingit

WESTERN RED CEDAR
Die schuppenförmigen Blätter stehen angedrückt an den Zweigen. Sie duften selbst ohne Reiben bereits aromatisch; der Duft ist fruchtig und erinnert an Ananas oder Äpfel. Die schuppenförmigen Blätter sind oben glänzend frischgrün, unten heller.
Die Gegenwart schaute zu.

Tsimshian

Die Geschichte folgte den rechten Fluss zur Mündung ins Ozea-nische.

King Kamehameha the Great and his warriors united the Hawaiian Islands, earning the warrior a place of honor in Hawaiian history and an expectation of strength, skill and a fighting spirit. The UH teams became known as “Rainbow Warriors” long before the name became official in 1974.

When women’s teams were begun in 1972, founder and first women’s athletic director Dr. Donnis Thompson named the teams the “Rainbow Wāhine” with “wāhine” being Hawaiian for women.

Both the men’s and the women’s teams have long been known as the “Rainbows” or merely the “‘Bows.”

Die Atlantiker pflegten und hegten ihre Liebe zu mehr Meer.

Mamaki und Schulle SHOSHONEN VOLK
natürlich gab es fiesere Wesen, die pupsten allemannisch und prosteten sich als Wiederholungs-tat den lichteren Täter/Opfer Spielchen schmunzelnd bis zynisch zu,…diesen Ost-tölen-blues, genügsam bis exzessiv, im Viertelstündchen ihre neugewonnenen Telephatischen Anekdoten entsprechend ein.
Out
Put.

ABRAHAMAs LIVELIHOOD straight out of my horses Mouth

TATI The Chat-Room-Service

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