Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

OFF

On and Off
along you go
into that transforming shape-shift

Allium ursinum

Knoblauchgeruch im Wald

Der Bärlauch ist seit einigen Jahren wieder begehrt. Ab März strömen die Sammler in die Wälder und suchen die zarten grünen Blätter.
Die Waldpflanze mit dem auffälligen Knoblauchgeruch wurde schon immer in der Küche verwendet, aber aufgrund ihrer Ausbreitungswilligkeit auch oft aus heimischen Gärten verbannt, da sie über die Jahre leicht zur Plage werden kann.
Heute wird der Bärlauch in verschiedenen Regionen zu den gefährdeten Pflanzen gezählt, was seiner Beliebtheit keinen Abbruch tut.
Sammler sollten sich dessen aber bewusst sein und verantwortungsvoll vorgehen.
Von jeder Pflanze nur ein Blatt abschneiden, schützt die Bestände und erhöht die Chance, dass man auch in den folgenden Jahren noch etwas findet, was man ernten kann.
Nicht nur die Blätter, sondern auch Knospen Blüten und Zwiebeln sind essbar, enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und geben Gerichten ihre unvergleichliche Note.
Wer ein Grundstück mit Bäumen besitzt, kann ihn selbst anbauen. Bärlauch entwickelt große Horste, die zeitig im Jahr einen saftig grünen Teppich bilden, aber im Juni schon fast wieder verschwunden sind.


Der Majoran (Origanum majorana) ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Dost der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört.
Die Wildform stammt aus Kleinasien (Zypern und Türkei), während Origanum hortensis die Gartenform ist.
Er ist eine wichtige Gewürzpflanze, die – nach ihrem häufigsten Verwendungszweck – auch Wurstkraut heißt. Andere volkstümliche Namen für Majoran sind Badkraut, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Meiran, Mairalkraut, Mairon, Miran, Mussärol. Zur gleichen Gattung Dost (Origanum) gehört der ebenfalls in der Küche verwendete (Echte) Dost oder Oregano.

Streichel-ZOO


Pharmakologie

Als Heildroge werden die getrockneten und reifen Früchte verwendet: Petroselini fructus und die frische ganze Pflanze, Petroselinum (HAB).

Das ätherische Öl bewirkt eine kräftige Harnausscheidung vor allem durch die Reizwirkung der Phenylpropane auf das Nierenparenchym. In höherer Dosierung erzeugt das Apiol allerdings eine gesteigerte Kontraktilität der glatten Muskulatur von Darm, Blase und vor allem der Gebärmutter.

Insbesondere die Wurzeln der Petersilie enthalten große Mengen an Apiol.
Die Wirkung von Petersiliensud auf die Gebärmutter wurde bereits im Mittelalter in der Gynäkologie und Geburtshilfe genutzt.
Zur Anwendung kam er bei Menstruationsbeschwerden, ausgebliebener Regelblutung und zur Abtreibung.
Schwangere sollten speziell Petersilien-Öl meiden, da es abortiv wirkt.
Im Mittelalter wurde Petersilie häufig zur Abtreibung verwendet.

Auch aus der Neuzeit sind Fälle bekannt. Aus dem Jahr 1989 ist der Fall einer 36-jährigen Frau aus Corleone dokumentiert, die bei einem Abtreibungsversuch mit einem Sud aus Petersilie starb.
Verkochte Petersilie gilt im Süden Italiens als altes Hausmittel für Abtreibungen.
OFFSIDE
Die Petersilie (lat. Petroselinum crispum), in Österreich und Altbayern auch der Petersil, in der Schweiz Peterli, weitere Namen Peterle, Peterling, Petergrün oder Silk, ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und kommt wildwachsend im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln vor.
In Europa und dem gesamten Mittelmeerraum gehören die je nach Sorte glatten oder krausen Blätter ihrer Zuchtformen zu den am meisten verbreiteten Küchenkraut; die besonders große Speicherwurzel der Varietät Wurzelpetersilie (Petroselinum crispum subsp. tuberosum) dient als Bestandteil von Suppengrün.

..aus dem Off ertönte Wolfgang Neuss schöööööne Stimme:
– Rück Mal bitte das StrOHM KABEL zurecht !

  • Liebe Hermine.

    Wie Du merkst dauert es manches mal länger bis ich antworte.

    Es stimmt. Du hast das Live-Konzert mit Sicherheit damals im Radio gehört.
    Quartet 67 ist bei ConträrMusik als CD
    In den kommenden Tagen, schreib ich mehr zu jener Zeit.
    Bis bald und Alles Liebe.
    Jette

  • Die Sache mit Neuss 1962 – wir haben ja nun gerade “Das Spukschloss im Spessart” gesehen – war mir auch nicht bekannt (oder ich habe sie vergessen), obwohl ich die Biographie von Neuss eigentlich ganz gut kenne. Meine Freunde und ich haben in den 60er Jahren viel Kabarett an der Schule gemacht, gespielt und selbst geschrieben, und Wolfgang Neuss gehörte zu unseren ganz großen Vorbildern. Martensteins Artikel ist ja im einzelnen nicht sehr genau; Neuss hatte sich nicht erst in den frühen 70er Jahren der APO angenähert, sonst hätte er 1968 (in meinem Abiturjahr) nicht auch in politischer Hinsicht diese Vorbildrolle für unseren “club reVoltaire” spielen können, seine Platte von 1968 heißt ja auch schon “Marxmenschen”… Auch was Martenstein über das Quartett Neuss/Degenhardt/Hüsch/Süverkrüp schreibt, stimmt nicht oder nicht ganz; immerhin gibt es eine Live-Platte von den Vieren (wohl erst in den 90ern veröffentlicht), aber ich bin ziemlich sicher, das betreffende Live-Konzert schon damals im Radio gehört zu haben… Neuss spätere Kiffer-“Karriere” hat mich von Anfang an betrübt; ich vermochte nicht viel Romantik darin zu entdecken. Ich kann mich noch an eine Folge einer – ich glaube, regelmäßigen – Radiosendung von ihm erinnern; sie war nicht schlecht, aber man hörte ihm irgendwie an, dass er bedröhnt war.

    Die Platte, die das gemeinsame Programm von Neuss und Wolf Biermann dokumentiert (1965), gehört immer noch zu meinen Lieblingsplatten.

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