Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Burzeltag & Glühstrumpf

Datei:Askari makumbusho matini Kiswahili – Kiarabu chanzo.jpg

Swahili ist aus der Begegnung afrikanischer Küstenbewohner mit seefahrenden Händlern meist arabischen Ursprungs entstanden. Die Sprache wird genetisch zur Sabaki-Gruppe der Bantusprachen Ostafrikas gerechnet. Die größten Ähnlichkeiten bestehen zu einer Reihe von Sprachen des kenianischen Küstenraumes sowie der Komoren. In der geographischen Einteilung der Bantusprachen nach Malcolm Guthrie gehört Swahili zur Zone G40.

Auch wenn Swahili grammatikalisch eindeutig zu den Bantusprachen gehört, umfasst sein Wortschatz eine große Zahl arabischer Vokabeln. Dies veranlasste frühe europäische Besucher dazu, das Swahili als eine Variante des Arabischen anzusehen. In klassischen Gedichten kann dieser Anteil bei bis zu 50 % liegen; im modernen Umgangsswahili wird der Anteil arabischer Wörter auf 20 % geschätzt. Generell werden im islamisch geprägten Küstenraum, der traditionellen Heimat der Sprache, mehr Wörter arabischen Ursprungs benutzt als im Binnenland.

Im 20. Jahrhundert ist eine große Zahl von Begriffen aus dem Englischen aufgenommen worden. Als weitere Sprachen sind das Persische, indische Sprachen, Portugiesisch und im Kongo-Swahili auch das Französische mit Lehnwörtern im Swahili vertreten. Aus der deutschen Kolonialzeit sind nur wenige Ausdrücke dauerhaft ins Swahili eingedrungen, von denen „shule“ (Schule) der bekannteste ist. Insgesamt wird geschätzt, dass der Anteil fremdsprachlicher Wörter im Swahili etwa dem Anteil französischer, lateinischer und griechischer Lehnwörter im Englischen entspricht.
Suaheli in arabischer Schrift auf dem Askaridenkmal in Dar es Salaam “Huu ni ukumbusho wa askari wenyeji Waafrika waliopigana katika Vita Kuu..”

Swahili ist eine der wenigen afrikanischen Sprachen, die schon vor der Kolonialzeit eine Schrifttradition hatten. Die ältesten erhaltenen Manuskripte stammen aus der Zeit um 1700 und benutzen die arabische Schrift (als „Adschami-Schrift“). Im 19. Jahrhundert wurde die Sprache erstmals mit lateinischer Schrift notiert; der schwäbische Missionar Ludwig Krapf verfasste das erste Wörterbuch und eine Grammatik. Unter dem Einfluss der Missionsschulen sowie der europäischen Kolonialmächte wurde das Lateinische Alphabet zum Standard.
Im Küstenbereich gibt es heute nur noch wenige Swahilisprecher, die als Muslime und Koranleser mit der arabischen Schrift vertraut sind und auch Swahili noch mit arabischen Buchstaben notieren.

Gartengeheimnis bis zum 18 Januar 2018 beim WDR

Afrikanische Sukkulenten
Gewächshäuser – Haus H
In Haus H gelangen wir auf unserem Rundgang zunächst zu den sukkulenten (= saftspeichernden) Pflanzen der Alten Welt.
Sukkulenten aus dem südlichen und östlichen Afrika nehmen den größten Raum ein.
Madagaskar und die Kanarischen Inseln sind weitere geographische Gruppen.
Viele Besucher sind überrascht, wenn sie erfahren, daß diese „Kakteenlandschaft” in Wirklichkeit gar nicht aus Kakteen besteht, sondern aus Gewächsen ganz anderer Familien.
Das Mittelbeet mit Pflanzen aus den Halbwüsten und Trockensavannen Ost- und Südafrikas wird dominiert von kandelaberförmigen Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia), welche nahezu perfekte Doppelgänger der großen Kandelaberkakteen Mexikos und Südamerikas darstellen. Sie sind aber nicht mit den Kakteen verwandt und unterscheiden sich klar Blütenbau.
RUNDGANG durch die Gewächshäuser

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: