Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Eine hippologische Tellerwäscherkarriere.

Die Reiterwelt hat lange darauf gewartet, dass Paul Stecken seine Lehre aufschreibt. Er hat dies stets verneint. In diesem Jahr wird Paul Stecken im Sommer 100 Jahre alt. Ende Januar erscheint im FNverlag doch noch ein Schriftstück des Meisters. Es sind 40 Seiten, Notizen, die mehr sind als eine Reitlehre: Es ist eine scharfe Kritik an der Entwicklung des Reitsports, es ist ein Erinnerungsbuch und er erzählt von der korrekten Jungpferdearbeit. Ein Wissensschatz, ein Vermächtnis.

Bemerkungen und Zusammenhänge – Erkenntnisse eines Pferdemannes heißt seine Schrift, die ab Ende Januar erhältlich sein wird. Major a.D. Paul Stecken war 30 Jahre lang Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule. Heute noch ist er der Mentor von Ingrid Klimke. Paul Stecken fühlt sich der H.Dv. 12/37 (der Heeresdienstvorschrift, die die Grundlage der Reitlehre in Deutschland darstellt) verpflichtet. Die drei Elemente seiner Schrift, Erinnerungen, Jungpferdearbeit und Kritik an der Entwicklung des Reitsports, machen das Heft zu etwas Besonderem. Schließlich hat Paul Stecken die Entwicklung des Pferdes vom Last- und Kavallerietier bis zum Reitpferd miterlebt und die deutsche Reitszene zu seiner Zeit stark geprägt.

Eine hippologische Tellerwäscherkarriere.

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