Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

EINE NEUSS MENGE = Eine Menge NEU$$


Ina Deter
in derselben SFB Talkshow “Leute” mit Wolfgang Menge und Gisela Marx…mit Wolfgang Neuss, Richard von Weizsäcker. und viele mehr
Achten Sie bitte auf die verschiedensten Protagonisten im Publikum.

Ein Vogel sitzt am Montag (01.11.10) in Berlin auf dem Fluegel der Statue der Siegesgoettin Viktoria, im Volksmund “Goldelse” genannt. Die Skulptur erstrahlt nach ihrer Restaurierung in neuem Glanz.
Foto: Barbara Reeder/dapd


Mengenlehre


Georg Kolbe (* 15. April 1877 in Waldheim, Sachsen; † 20. November 1947
in Berlin) war ein figürlicher Bildhauer und Medailleur.
Nach ihm sind der Georg-Kolbe-Preis und das Georg Kolbe Museum benannt.

Kolbes Atelierhaus in Berlin
In den Jahren 1928/1929 erbaute Kolbe in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Architekten Ernst Rentsch ein Atelierhaus in der Sensburger Allee in Berlin-Westend. Kurz danach wurde das Nachbarhaus für Kolbes Tochter errichtet.

Auffallend an dem Atelierhaus waren die Ziegelbauweise, die ineinander übergehenden, von Tageslicht durchfluteten Räume, die Dachterrasse und der Skulpturenhof und -garten inmitten von Kiefern und Laubbäumen.

Kolbe bewohnte das Haus bis zu seinem Tode 1947. Die Schäden, die 1943 durch eine Luftmine verursacht wurden, konnten mit Hilfe der US-Amerikaner noch zu Lebzeiten behoben werden. In seinem Testament bestimmte Kolbe, dass sein Werk in seinem Atelierhaus öffentlich zugänglich zu machen sein solle. Kolbes Nachlass umfasste 200 Plastiken, über 1000 Zeichnungen, Gipsmodelle und seinen schriftlichen Nachlass.

Aus seinem Nachlass ging 1949 eine Stiftung hervor, die 1950 das Georg-Kolbe-Museum eröffnete. Dieses konnte bis zum Ende der 1960er Jahre die ursprüngliche Atelier-Atmosphäre des Hauses erhalten.

Ab 1969 wurde das Atelier als ein Ausstellungshaus genutzt. Seit 1978 erhielt das Museum Subventionen des Landes Berlin. Eine Bedingung dafür war, dass das Haus nicht nur einen einzigen Künstler präsentiert. Es kam zu Neuerwerbungen von Künstlern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungstätigkeit, die sich im Wesentlichen auf Werke der Bildhauerei beschränkt, wurde intensiviert. Dies hat zur Folge, dass sich der Besucherzuspruch ungefähr verzwanzigfacht hat.

Die Architektengruppe AGP (Heidenreich, Meier, Polensky, Zeumer) schuf 1996 in dezenter Anpassung einen Erweiterungsbau mit zwei Untergeschossen (ein Ausstellungsraum und ein Depot) und direkter Anbindung zum Atelierhaus. Die Ausstellungsfläche wurde dadurch mehr als verdoppelt.

Etwa 200 Meter vom Kolbehaus in der Sensburger Allee, Richtung Olympiastadion, befindet sich der „Georg-Kolbe-Hain“ mit posthumen Güssen von fünf Großbronzen der 1930er und 1940er Jahre.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: