Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

„Bevölkerungstausch“…

Fauna

Einst lebte hier der heute ausgerottete Kaspische Tiger (Panthera tigris virgata).

Weitere heute noch existierende größere Säugetiere sind der Persische Leopard (Panthera pardus saxicolor = ciscaucasica),

der Eurasische Luchs (Lynx lynx),


der Braunbär (Ursus arctos),


das Wildschwein (Sus scrofa),



der Wolf (Canis lupus),



der Goldschakal (Canis aureus),



die Rohrkatze (Felis chaus),
der Transkaukasische Dachs (Meles canescens),
der Rothirsch
und der Fischotter (Lutra lutra)

Das Ökogebiet ist außerdem ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel zwischen Russland und Afrika und bildet ein Schlüsselhabitat für viele Vogelarten.

Zu den hervorstehenden Tierarten gehören die Graugans (Anser anser),
die Blässgans (Anser albifrons),
die Zwergtrappe (Tetrax tetrax),
der Braune Sichler (Plegadis falcinellus),
der Löffler (Platalea leucorodia),
der Nachtreiher (Nycticorax nycticorax),
die Rothalsgans (Branta ruficollis),

der Wanderfalke (Falco peregrinus),
der Krauskopfpelikan (Pelecanus crispus),
der Kuhreiher (Bubulcus ibis),
der Rallenreiher (Ardeola ralloides),
der Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) und die Weißkopfruderente (Oxyura leucocephala).

Flora

Einst waren die Küstenebenenen des Kaspischen Meeres von Schwarz-Erlen-Wäldern bedeckt (Alnus glutinosa). Die Flüsse in der Küstenebene waren von der Silber-Pappel (Populus alba), der Kaukasischen Flügelnuss (Pterocarya fraxinifolia) und der Kaukasischen Erle (Alnus subcordata) gesäumt, doch sind die Gebiete inzwischen fast vollständig überbaut oder werden landwirtschaftlich genutzt. In den niederen Anhöhen des Talysch- und Elbursgebirges findet man unterschiedliche Wälder mit Eisenholz (Parrotia persica), der Kaukasischen Zelkove (Zelkova carpinifolia), dem Seidenbaum (Albizia julibrissin) und Ebenholz (Diospyros lotus) sowie mit Stechpalmen (Ilex hyrcana), Mäusedorn (Ruscus hyrcanus) und Stechwinden (Smilax excelsa) .

Das Eisenholz ist für das Talysch-Gebirge und Nordiran endemisch, wobei es zu einer beachtlichen Dichte der Baumbestände kommen kann. Flechtenbewachsene Äste sind hier ineinander verwachsen und lediglich tote Blätter sind im tiefen Schatten des Waldbodens zu finden. Im Herbst nehmen die gelben Blätter des Eisenholz-Baumes eine zarte Fliederfarbe an.
Im äußersten Osten des Elburs-Gebirges (Golestan) dominieren Eichen und Ahorn-Bäume, wobei Buchen in Richtung Westen (Gilan) häufiger vorkommen. In den Hyrcanischen Wäldern findet man kaum Totholz, da wegen des warm-feuchten Klimas das tote Holz schnell verrottet.


Die mittleren Höhen werden von der Orient-Buche (Fagus orientalis), Eichen (Quercus spp.), Hainbuche (Carpinus spp.), und Edelkastanie (Castanea sativa) dominiert. In dieser Buchenwaldstufe befinden sich größere, unzugängliche Urwälder in einer auf der Nordhalbkugel einmaligen „Virgin“-Qualität, das heißt in annähernd unberührtem Zustand (selbst ohne jegliche historische Beeinflussung durch frühere Kulturen). Das und die Tatsache, dass diese hyrcanischen Wälder auch während der Eiszeit weitgehend von der Vereisung der Nordhalbkugel verschont blieben, verleiht ihnen heute den Qualitätszustand eines sog. „hot spots“. Darunter versteht man in der internationalen Biodiversitätsdiskussion die Ballung sog. endemischer Arten, die nur an einem Ort und sonst nirgends vorkommen, also einen unwiederbringlichen Genpool darstellen.

Die höheren Gebirgs- und subalpinen Zonen sind durch Steppen, Macchia und die Persische Eiche charakterisiert. Alpine Tundra und Weiden befinden sich in den höchsten Erhebungen.

Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei

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