Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Künstler und Paradiesvogel Rosa von Praunheim wird 75

…Years of soulworking Blues

„Raus aus den Toiletten, rein in die Straßen!“ Mit diesem Kampfruf wurde Rosa von Praunheim Anfang der 70er Jahre zum Pionier der Schwulenbewegung. Sein Film „Nicht der Schwule ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ sorgte für einen Skandal. Zahllosen Betroffenen jedoch machte er Mut, sich offen zu ihrer Homosexualität zu bekennen. Innerhalb kürzester Zeit gründeten sich bundesweit mehr als 50 Schwulengruppen.

Am Samstag (25. November) wird der Berliner Filmemacher, Künstler, Autor und Paradiesvogel 75 Jahre – und könnte sich eigentlich freuen.
Am 1. Oktober ist das Gesetz zur Ehe für alle wirksam geworden. Nach Jahrzehnten von Verfolgung, Schikane und harten Kämpfen haben Schwule und Lesben nun die gleichen Rechte wie Hetero-Paare.

Die Anpassung war nicht geplant

Ist das auch sein Erfolg? „Nein, überhaupt nicht“, sagt Praunheim in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollten ja etwas anderes. Wir wollten eine andere Gesellschaft. Dass jetzt alles so auf Anpassung läuft und „Wir machen’s den Heteros“ nach, das war nicht so geplant.“
– Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/28873192 ©2017

Vor 25 Jahren: Rosa von Praunheim outet homosexuelle Promis

Hape Kerkeling und Alfred Biolek seien schwul, erklärte Rosa von Praunheim am 10.12.1991 ohne deren Einwilligung oder Wissen in der RTL-Show „Explosiv – Der heiße Stuhl“. Diese Aussage war damals definitiv explosiv und wurde zu einem TV-Skandal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: