Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

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Das Haus Reuß ist ein bis 1918 regierendes Herrschergeschlecht, das auf die Vögte von Weida bzw. deren Abzweig, die Vögte von Plauen, zurückgeht. Die verschiedenen Vogtslinien übten ursprünglich das Ministerialenamt der Vögte im nach ihnen benannten Vogtland, im Osten des heutigen Bundeslandes Thüringen, aus.

Die thüringische Familie siedelte schon vor der Mitte des 12. Jahrhunderts in das Sorbenland der mittleren und oberen Weißen Elster über. Hier bauten sie mit Rodung und Siedlung und in Wahrnehmung von Reichsaufgaben eine größere Herrschaft auf.

Die Vögte stiegen rasch in den Herrenstand auf, Kaiser Ludwig der Bayer bestätigte ihnen 1329 fürstengleichen Rang.

Sie wurden 1673 zu reichsunmittelbaren Grafen und (je nach Linie) ab 1778 (1790 bzw. 1802) zu Reichsfürsten.
Die Dynastie regierte in diversen Linien und Unterlinien verschiedene, zerteilte Gebiete; um 1700 gab es zehn reußische Grafschaften beider Hauptlinien. Noch bis zur Novemberrevolution 1918 bestanden als souveräne Bundesstaaten des Deutschen Kaiserreichs das Fürstentum Reuß älterer Linie mit der Landeshauptstadt Greiz und das Fürstentum Reuß jüngerer Linie mit der Landeshauptstadt Gera.

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