Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

ZUCHTGESCHICHTE


Zuchtgeschichte
Byerley Turk
Darley Arabian
Godolphin Barb
Eclipse

Sie wurden im späten 17./frühen 18. Jahrhundert in England aus Stuten heimischer Schläge (Galloways, „Running Horses“), den z. T. schon orientalisch-stämmigen sogenannten Royal Mares aus dem Gestüt der englischen Könige und importierten orientalischen Hengsten gezüchtet.

Von diesen Hengsten gelten heute Byerley Turk (keine genauen Angaben zur Rasse, Achal-Tekkiner bzw. Turkmene vermutet), Darley Arabian (Arabisches Vollblut) und Godolphin Barb (zuweilen auch Godolphin Arabian, aber vermutlich ein Berberpferd) als die Stammväter des Englischen Vollblutpferdes.
Einer Studie aus dem Jahre 2001 zufolge, die auf einer DNA-Analyse basiert, ist Darley Arabian in direkter männlicher Linie über seinen Nachfahren Eclipse Stammvater von 95 % aller heute lebenden Englischen Vollblüter.

Zu Beginn der Vollblutzucht bis ca. 1750 wurden ungefähr 100 orientalische Hengste verschiedener Herkunft eingesetzt. Bis auf die genannten drei Stammväter sind alle in der Hengstlinie nach spätestens 100 Jahren (um 1800) wieder verschwunden. Allerdings hatten auch andere orientalische Hengste in der Frühphase der Rassebildung einen bedeutenden Einfluss, zumeist über ihre Töchter (z. B. der Curwen Bay Barb und der Alcock Arabian, von dem heute alle Schimmel im Englischen Vollblut abstammen). In direkter mütterlicher Linie lassen sich alle heute lebenden Englischen Vollblüter auf ca. 30 sogenannte Gründerstuten (Stammmütter) zurückverfolgen, deren heute bedeutendste eine Old Bald Peg (* um 1645) genannte Stute ist.

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