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REDWOOD ROOTS

Giant Sequoias and Redwoods: The Largest and Tallest Trees

“Sequoia” – An Honorable Name.
The “Sequoia” part of Seqouia sempervirens and Sequoiadendron gigantea is in honor of the great Cherokee patriarch of the Cherokee written language, Sequoia. Several other names were used prior to settling on this most appropriate one. Other early names were “Wellingtonea” in honor of the Duke of Wellington and the very patriotic “Americus”.
Sequoyah (ᏍᏏᏉᏯ Ssiquoya) (* um 1763 in Tuskegee; † August 1843 in San Fernando) war der Erfinder der Cherokee-Schrift, die beim Schreiben der Cherokee-Sprache noch heute verwendet wird.

Im Jahre 1847 erkannte der bekannte Wiener Botaniker Stephan Endlicher, nachdem er das Holz, die Borke, die Nadeln und die Zapfen des Küstenmammutbaum untersucht hatte, dass es sich um den Angehörigen einer neuen Gattung handelte und gab dem einzigen Vertreter dieser Gattung den Namen Sequoia gigantea.
Da Decaisne 1854 dem Riesenmammutbaum ebenfalls diesen Namen gegeben hatte, bestand fast ein Jahrhundert eine verwirrende Situation, die jedoch 1939 von John T. Buchholz aufgelöst wurde.
Heute lautet der wissenschaftliche Bezeichnung für den Küstenmammutbaum Sequoia sempervirens und die für den Riesenmammutbaum Sequoiadendron giganteum.

Endlicher wie Decaisne wählten den Gattungsnamen Sequoia höchstwahrscheinlich zu Ehren des Erfinders der Cherokee-Silbenschrift.
Dass dieser in Europa Mitte des 19. Jahrhunderts einen gewissen Ruhm genoss, wird eindrucksvoll durch einen Bericht in der Gartenlaube aus dem Jahre 1869 belegt. Auch wenn es anscheinend keine gesicherten schriftlichen Zeugnisse gibt, dass Endlicher und Decaisne ihre Gattungsbezeichnungen Sequoyah zu Ehren wählten, ist doch davon auszugehen, da dieser Name ansonsten recht ungewöhnlich ist.

Heute führen sowohl die Unterfamilie der Mammutbäume (Sequoioideae) als auch ihre drei Gattungen, nämlich der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron), der Urweltmammutbaum (Metasequoia) und Küstenmammutbaum (Sequoia) ihre wissenschaftliche Bezeichnung auf den Erfinder dieser nordamerikanischen Silbenschrift zurück.

Ebenso ist der Sequoia-Nationalpark in Kalifornien nach ihm benannt und gleichzeitig ist auch der Küstenmammutbaum der Staatsbaum dieses US-Bundesstaates.

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