Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Andreas Krüger…Charlottenburger°°°° SAMUEL HAHNEMANN SCHULE

»Ich bin mit meiner Süchtigkeit sehr öffentlich umgegangen. Ich habe die nicht versteckt.
Das Verstecken von Süchtigkeit ist eine große Gefahr, weil der Dämon will nicht, dass man von ihm spricht.
Der Dämon hasst die Kreiskultur, er hasst das Teilen, er hasst die Liebe, die man vom Kreis kriegt.«

Andreas Krüger ist einer der bekanntesten Heilpraktiker Deutschland.
Er ist seit fast 30 Jahren Schulleiter der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin.
Diese Schule bezeichnet er selbst als magischen Kochtopf, in dem sowohl die östlichen als auch die westliche Heilkunst zusammenfließen.
Andreas war früher medikamentenabhängig.

Christian Friedrich Samuel Hahnemann (* 10. April 1755 in Meißen; † 2. Juli 1843 in Paris) war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Übersetzer.
Er ist der Begründer der Homöopathie, einer medizinisch-therapeutischen Neuschöpfung, deren therapeutische Prinzipien bis ins 21. Jahrhundert kontrovers diskutiert wurden.

Die Gründe für Hahnemanns unstetes Umherziehen dürften vielfältig sein. Anthony Campbell fasst sie so zusammen: „… wurde weitergetrieben durch seinen ruhelosen Geist und die Notwendigkeit, einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften“.
Es war für einen unbemittelten, freischaffenden Geistesarbeiter wie Hahnemann nicht leicht, sich und bald auch seine schnell wachsende Familie zu ernähren; andererseits gehörte ein ausgeprägter Ehrgeiz, welcher ihn zu diversen Experimenten trieb, zu Hahnemanns Charaktereigenschaften, wie schon Zeitgenossen bemerkten.
Schließlich gab es oftmals Streit, besonders häufig mit Apothekern, wegen Hahnemanns „interdisziplinärer“ Tätigkeit als Chemiker bzw. Pharmazeut und Arzt (der Leipziger Dispensierstreit, s.u., ist nur eines von vielen Beispielen).

Ein Beispiel für die ökonomischen Probleme und den Ehrgeiz des Schriftstellers, Übersetzers und Chemikers, die häufige Ortswechsel begünstigten:

„Es ist unmöglich, noch einen Winter hieraußen auf dem Dorfe zu leben. Ich kann nicht hier mit der Literatur fortleben; auch zu chemischen Arbeiten habe ich keinen rechten Gelaß; alles muß ich durch Boten aus der Stadt kommen lassen, alles, das trockene Brod ausgenommen. Nun hätte ich mir längst eine Wohnung in Leipzig genommen, wenn ich gern daselbst wohnen wollte. Die Teuerung, ungesunde Luft, schwerer Mietzins vertrieben mich mit meinen Kindern hieraus …“

– Brief Hahnemanns vom 29. August 1791 aus Stötteritz, nachgedruckt in Haehl, S. 25.

Zunächst ließ sich Hahnemann in Hettstedt, dann in Dessau nieder, wo er 1782 die Apothekerstochter Johanna Leopoldine Henriette Küchler (1764–1830) heiratete; die beiden hatten zusammen insgesamt elf Kinder.
Die nächste Station war Gommern bei Magdeburg, 1785 begann Hahnemann in Dresden zu praktizieren.
Neben einer ganzen Reihe von Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen (hauptsächlich medizinischer Fachbücher, aber auch eines umfangreichen belletristischen Werkes) begann er dort regelmäßig wissenschaftliche Beiträge zu veröffentlichen, so die Schrift „Über die Weinprobe auf Eisen und Blei“ (1788), die es ermöglichte, die Verfälschung von Wein mit giftigem Bleizucker nachzuweisen.
Die hahnemannsche Weinprobe machte seinen Namen bekannt; sie wurde von der preußischen Regierung für die Weinhändler der Stadt Berlin vorgeschrieben. In Dresden fungierte Hahnemann zeitweise als Vertreter des Stadtphysicus und bekam so Einblick in die Gerichtsmedizin, was sich u. a. in einer Schrift über die Arsenikvergiftung niederschlug.
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