Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

PALLAS-KATZE

Der Manul (Otocolobus manul, Syn.: Felis manul), auch Pallaskatze (nach Peter Simon Pallas) genannt, ist eine kleine wilde Katze Zentralasiens.
Ein Manul ist etwa so groß wie eine Hauskatze, die Kopfrumpflänge beträgt 60 Zentimeter, hinzu kommt der 25 bis 31 Zentimeter lange Schwanz. Durch die stämmige Gestalt, die relativ kurzen Beine und das dichte, langhaarige Fell wirkt der Manul allerdings viel größer als eine Hauskatze. Die abgerundeten Ohren setzen recht tief am Kopf an und stellen vermutlich eine Anpassung an den für Beutegreifer deckungsarmen Lebensraum dar.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kleinkatzen sind die Pupillen rund.

Das Fell ist ockergelb und trägt einige schwarze Querstreifen, die aber im dichten Haar nicht immer leicht zu sehen sind. Zwischen den drei Unterarten gibt es kleine Unterschiede in der Färbung. Im Vergleich zu anderen Wildkatzen ist das Fell länger, am Bauch sogar doppelt so lang wie auf dem Rücken oder an den Seiten.
Die Spitzen der einzelnen Haare sind weiß.
Wie auch beim Schneeleoparden schützt der dichte Pelz das Tier vor dem in seinem Lebensraum typischen kalten und schneereichen Winter.
Die Kombination von gedrungener Gestalt und dichtem, flaumigem Fell lassen den Manul zudem größer wirken als er tatsächlich ist.

Das Gewicht schwankt zwischen 2 und 4,5 Kilogramm.

Verbreitet ist der Manul von Transkaukasien und dem nördlichen Iran über Afghanistan, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Nord-Pakistan, Ladakh, Tibet und Xinjiang bis nach Südsibirien und in die Mongolei. Im Nordosten stößt er bis zum Baikalsee vor. Er lebt in felsigen Steppen, vorzugsweise im Gebirge, wo er in Höhen bis über 3.000 Metern vorkommt.

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