Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

LINDENHOLZ

Holznutzung
→ Hauptartikel: Lindenholz

Unter den Linden werden vor allem die Winterlinde (Tilia cordata), die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und die Holländische Linde (Tilia ×europaea), eine Kreuzung der ersten beiden, als Holzquelle verwendet.
Die Linden zählen zu den Reifholzbäumen und haben ein helles Kernholz, das sich farblich nicht vom Splintholz unterscheidet.

Das Holz ist hellfarbig, weißlich bis gelblich und hat häufig einen rötlichen oder bräunlichen Einschlag und zeigt einen matten Glanz. Seltener ist es grünlich gestreift oder gefleckt.

Lindenholz wird vor allem in der Bildhauerei, zum Schnitzen und für Drechselarbeiten verwendet.
Verbreitet war zum Beispiel der Einsatz von Lindenholz in der deutschen Bildhauerei vor allem der Spätgotik, so unter anderem durch Tilman Riemenschneider oder Veit Stoß.
Aber auch in wesentlich späterer Zeit wurde Lindenholz von Bildhauern als Material bevorzugt, etwa seitens Ludwig Schwanthalers.
Da Heiligenstatuen häufig aus Lindenholz gefertigt wurden,
galt es als „lignum sacrum“ (lateinisch für „heiliges Holz“).
Heute wird für Schnitzarbeiten jedoch häufiger das leichter beschaffbare Holz der
Weymouths-Kiefer (Pinus strobus) eingesetzt.
In Deutschland wird der jährliche Verbrauch an Lindenholz für Schnitzarbeiten auf 3000 bis 5000 m³ geschätzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: