Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Neuron

Dr. Stuart Hammeroff und Professor Roger Penrose haben dazu unlängst eine Theorie der Seele entwickelt, die ich sehr bemerkenswert finde. Aus Ihrer Sicht stirbt die Seele nicht, ihre Information kehrt zurück ins Universum und besteht dort fort.

Die beiden Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn tatsächlich eine Art biologisches Quanten-Orchester ist und dass das Bewusstsein der Menschen ein Stück ist, das von dem Quantenorchester im Inneren des Gehirns gespielt wird.
Dieses Stück würde sogar nach dem Tod weiter existieren.
Darüber hinaus argumentieren beide Wissenschaftler, dass das, was Menschen als „Bewusstsein“ wahrnehmen, tatsächlich das Ergebnis von Quantengravitationseffekten innerhalb der sogenannten Mikrotubuli ist. Dieser Prozess wird von den beiden Wissenschaftlern „Orchestrated Objective Reduction – (Orch-OR)“ genannt.

Die Idee der beiden Forscher wurde und wird scharf kritisiert, da das Gehirn für eine scheinbar zarte Quantenkohärenz zu „warm, nass und laut“ erscheint.
Aber Untersuchungen zeigen jetzt schon eindeutig, Pflanzen verwenden bei der Photosynthese routinemäßig Quantenkohärenz in warmem Sonnenlicht, und Mikrotubuli haben Quantenresonanzen in Gigahertz, Megahertz und Kilohertz Frequenzbereiche.
Hierzu gibt es Arbeiten von Anirban Bandyopadhyay und Kollegen am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan.

Diese kohärenten „fraktalen Frequenzen“ in Mikrotubuli koppeln offensichtlich zu noch schnelleren, kleineren Terahertz-Schwingungen zwischen Intra-Tubulin-pi-Elektronenresonanzwolken und zu langsameren Interferenz „Beats“, die zu einem größeren EEG führen. Hameroff und seine Kollegen haben einen „Quanten-Untergrund“, eine Basis innerhalb von Mikrotubuli identifiziert, die beim Einsatz von Narkosegasen selektiv das Bewusstsein ausschalten, und dabei die Terahertz-Dipol-Schwingungen dämpfen und auflösen. Eine multiskalare Vibrationshierarchie könnte daher eine Schlüsselrolle bei neuronalen und Gehirnfunktionen spielen, die von Mikrotubuli-Quantenresonatoren an der „Basis“, innerhalb der Neurone, gesteuert wird.

Die wahrscheinlichsten Stellen für den Sitz des Bewusstseins sind Mikrotubuli-Netzwerke in Dendriten und Soma der kortikalen Schicht 5 der Riesenpyramidenneuronen, deren apikale Dendriten EEG erzeugen. Dendritisch-somatische Mikrotubuli sind einzigartig, da sie in Netzwerken mit unterschiedlicher Polarität angeordnet sind, die für eine strukturgebende Stützfunktion ungeeignet sind, aber für Informationsverarbeitung, Resonanz und Interferenz optimal sind.

Mit verbreiteten Zweifeln räumt Dr. Hammeroff auf: „Die Nervenzellen des Gehirns sind zu langsam und unterschiedlich, um gut zu den Transistoren und Logikgattern zu passen, die wir in modernen Computern verwenden.“ Sie können daher nicht die Grundlage des Bewusstseins sein. Das stimme zwar räumt er ein, aber die Mikrotubuli innerhalb dieser Nervenzellen könnten es sein. Sie arbeiten bei Terahertz über Gigahertz-, Megahertz- und Kilohertz-Frequenzen und sind  daher eine sehr gute Analogie zu Computern, sie seien sogar, tatsächlich viel, viel schneller in der Taktung.

Die Mikrotubli mit ihren Schaltkreisen aus gemischter Polarität („Quantenresonatoren“) sind Schlüsselinstrumente des Quantenorchesters, die in der Lage sind eine gemeinsame zugrundeliegende Schaltung abzugeben. Sie stellen eine Art logischen Block dar, der konfiguriert und rekonfiguriert werden kann. Sie sind anders als die Neuronen selbst durchaus in der Lage die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, die das Bewusstsein bewältigen kann.
Quelle

Der Klang des Universums: Entdeckung der Gravitationswellen markiert neue Ära der Astrophysik

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