Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Die göttliche Jette

Grethe Weiser,
geboren als Mathilde Ella Dorothea Margarethe Nowka (* 27. Februar 1903 in Hannover; † 2. Oktober 1970 in Bad Tölz), war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin.

Grethe Weiser gab ihr Filmdebüt 1927 noch zur Stummfilmzeit als ungenannte Nebendarstellerin.
Als Filmschauspielerin agierte sie regelmäßig ab 1932.
Sie war sehr gefragt in wichtigen Nebenrollen als „schlagfertige Zofe vom Dienst“,
beispielsweise in Eskapade (1936).
Gleichzeitig hatte sie als Sängerin erfolgreiche Schlager mit Chansons wie „Der Vamp“ oder „Emils Hände“.

Der endgültige Durchbruch gelang ihr 1937 mit Erich Waschnecks Film Die göttliche Jette.
Weiser brilliert darin als eine junge Sängerin, die sich mit gesundem Selbstbewusstsein und Berliner Kodderschnauze behauptet und zum gefeierten Star aufsteigt.

Danach spielte sie fast nur Nebenrollen in Filmen aller Sparten, in denen sie jedoch das gesamte Repertoire ihres komischen Talents zeigen konnte, so unter anderem in Rolf Hansens Die große Liebe (1942),
in Helmut Käutners Wir machen Musik (1942),
in Carl Froelichs Familie Buchholz (1944) oder in Georg Jacobys Die Frau meiner Träume (1944).

Dem Ansinnen, dem Vorstand der Reichstheaterkammer und damit der NSDAP beizutreten, widersetzte sie sich erfolgreich.

Grethe Weiser, 1932 Auftritt im Berliner Wintergarten

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