Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

NESSUS

Nessus ist ein Planetoid, der am 26. April 1993 im Rahmen des Spacewatch-Programmes entdeckt wurde und zur Gruppe der Zentauren gehört; er war der dritte bekannte Zentaur.
Der Asteroid läuft auf einer stark exzentrischen Bahn
in etwa 122 Jahren um die Sonne.

Die Bahnexzentrizität seiner Bahn beträgt 0,52,
wobei diese 15,6 ° gegen die Ekliptik geneigt ist.
David Lincoln Rabinowitz (* 1960) ist ein US-amerikanischer Astronom an der University of Yale mit den Hauptforschungsgebieten Kuipergürtel und äußeres Sonnensystem.

Gemeinsam mit Michael E. Brown und Chad Trujillo entdeckte er mehrere transneptunische Objekte:

(90377) Sedna
(90482) Orcus
(136199) Eris
(136472) Makemake

Allein entdeckte er den Zentaur-Asteroiden 5145 Pholus.

Der Asteroid (5040) Rabinowitz wurde nach ihm benannt.

Keplerbahn
Die vier Formen der Keplerbahnen,
jeweils mit numerischer Exzentrizität: Kreis (grau), Ellipse (rot), Parabel (grün), Hyperbel (blau).
Der Brennpunkt ist jeweils der gleiche Punkt F.

Keplerbahnen sind Lösungen des Zweikörperproblems der klassischen Himmelsmechanik, bei dem zwei Massepunkte unter dem Einfluss ihrer gegenseitigen Massenanziehung (Gravitation) sich um den gemeinsamen Schwerpunkt (ihr Baryzentrum) bewegen.

Die Formen der Keplerbahnen sind Kegelschnitte: Kreis, Ellipse, Parabel und Hyperbel, wobei sich das Baryzentrum im Brennpunkt der Bahn befindet.

Wird das Baryzentrum als stillstehend betrachtet, führen beide Körper synchron eine ähnliche Keplerbahn um das Baryzentrum aus, wobei sie stets entgegengesetzte Punkte zum Baryzentrum einnehmen und das Verhältnis ihrer veränderlichen Abstände zum Baryzentrum stets umgekehrt ihrem Massenverhältnis ist.

In der Praxis ist oft ein Körper so viel massereicher als der andere, dass der massereichere Körper auch als stillstehend betrachtet werden kann.
Bei dieser Betrachtung führt der masseärmere Körper eine Keplerbahn um den massereicheren Körper aus.
Auf annähernden Keplerellipsen bewegen sich z. B. die Planeten, Kometen und Asteroiden um die Sonne, oder der Mond um die Erde.

Für die Orientierung einer Keplerbahn im Raum siehe Bahnelemente.
Für die Bewegung auf Keplerbahnen siehe Keplersche Gesetze.
Für Abweichungen vom Ideal siehe Bahnstörung.

NESSUS

Dieses Astro-Drama lehrt uns, daß frühkindliche Schocks eine verheerende Wirkung nach sich ziehen,
wenn derjenige in Situationen gerät,
wo er einen Mangel ausgleichen will, und dafür die Grenzen anderer überschreitet.
In diesem Fall ist eine große Härte und Unnachgiebigkeit gegeben (Pluto Qu. Saturn),
die es Nessus sehr schwer macht, aus diesem Film auszusteigen.

Es ist anzunehmen, daß sein eigener Schmerz zu groß war (Nessus Opp. Sonne + Sedna, Qu. Mars),
wie auch die Übergriffe die er erlebt hat (Pluto Qu. Saturn in 2),
als daß er hätte vergeben können (Pluto Qu. Chiron in 8),
stattdessen hat er instinktiv und irrational Rache geübt, die erst nach seinem Tod stattfand.

Mit Sicherheit war er ein Einzelgänger, und nicht mal in der (Kentauren-) Herde beliebt (Saturn in 2),
sogar seine Freunde Chiron und Pholus hielten sich lieber bei anderen auf (beide in 8).

Hier wird ersichtlich, wie frühe Verletzungen und Mißbrauch den Täter erschaffen wenn er sich narzißtisch entwickelt, und er keine Reue entwickeln kann.

Während eines Nessus-Transits erleben wir Herausforderungen, unseren größten Schmerz anzunehmen.
Es sind Zeiten großen inneren Aufruhrs, die uns in tiefen Kontakt mit unseren Gefühlen bringen.
Ob wir dann auf Rache sinnen, oder in die Vergebung gehen, ist allein unsere Verantwortung.

Das Nessus-Thema befindet sich gerade in tiefer Transformation (Pluto tr AC),
kann sich jetzt aber auch deutlich zeigen (Pluto → 1. Quadrant), d.h. solche Formen von Machtmißbrauch und Grenzüberschreitung treten generell mehr zutage.

Gleichzeitig ist ein hoher Bedarf an Befreiung da, also bei Betroffenen, die nicht mehr ihren Schmerz ertragen (Uranus Qu. AC).
Nessus selbst ist noch in der Befreiungsphase (Nessus im Wassermann), und lernt gerade, sein inneres Feuer zu hüten (Konj. Vesta)

In der Neujahrsnacht des Jahres 1801 entdeckte der Astronom und Theologe Giuseppe Piazzi im Teleskop
der Sternwarte von Palermo (Sizilien) bei der Durchmusterung des Sternbildes Stier einen schwachen Stern,
der in keiner Sternkarte verzeichnet war.
Piazzi hatte von Zachs Forschungsvorhaben gehört und beobachtete den Stern in den folgenden Nächten, da er vermutete, den gesuchten Planeten gefunden zu haben. Er sandte seine Beobachtungsergebnisse an Zach,
wobei er das Objekt zunächst als neuen Kometen bezeichnete. Piazzi erkrankte jedoch und konnte seine Beobachtungen nicht fortsetzen.
Bis zur Veröffentlichung seiner Beobachtungen verging viel Zeit.
Der Himmelskörper war inzwischen weiter in Richtung Sonne gewandert und konnte zunächst nicht wiedergefunden werden.

Der Mathematiker Gauß hatte allerdings ein numerisches Verfahren entwickelt, das es erlaubte, unter Anwendung der Methode der kleinsten Quadrate die Bahnen von Planeten oder Kometen anhand nur weniger Positionen zu bestimmen. Nachdem Gauß die Veröffentlichungen Piazzis gelesen hatte, berechnete er die Bahn des Himmelskörpers und sandte das Ergebnis nach Gotha.
Heinrich Wilhelm Olbers
entdeckte das Objekt daraufhin am 31. Dezember 1801 wieder, das schließlich den Namen Ceres erhielt.
Im Jahr 1802 entdeckte Olbers einen weiteren Himmelskörper, den er Pallas nannte.
1803 wurde Juno, 1807 Vesta entdeckt.
Bis zur Entdeckung des fünften Asteroiden, Astraea im Jahr 1845, vergingen allerdings 38 Jahre.

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