Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

PHOLUS

(5145) Pholus ist ein Asteroid aus der Gruppe der Zentauren, der am 9. Januar 1992 von David Rabinowitz entdeckt wurde.

Benannt wurde der Himmelskörper nach Pholos, einem Zentauren aus der griechischen Mythologie.

Pholus läuft auf einer stark exzentrischen Bahn in rund 92 Jahren um die Sonne.
Der Perihel-Abstand liegt mit 8,71 AE innerhalb der Bahn des Planeten Saturn, im Aphel von 32,14 AE außerhalb der Neptunbahn.
Die Bahnexzentrizität beträgt 0,574, wobei die Bahn mit 24,697° stark gegen die Ekliptik geneigt ist.
Pholus war wahrscheinlich ursprünglich ein Objekt des Kuipergürtels.

Der Durchmesser von Pholus wurde zu 185 km (± 16 km) bestimmt.
Er weist eine dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,04 auf.
Untersuchungen seines Spektrums zeigen, dass die Oberfläche eine tiefrote Färbung aufweist,
die auf das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffverbindungen schließen lässt.
Anders als der zuvor entdeckte Zentaur (2060) Chiron weist er keine Spuren einer vergangenen kometischen Aktivität auf.
Er rotiert in rund 10 Stunden um die eigene Achse.

Pholus Entdeckung

Pholus hat eine äußerst hohe Selbstkontrolle, die fast schon wie ein Gefängnis wirkt (Pluto SP Saturn).
Scheinbar nicht selbst verursachte Ereignisse bringen ihn in Situationen, wo er schnell handeln muß, was jedoch häufig in Selbstsabotage endet.

Pholus Planetenbahn verläßt den ‘sicheren’ Bereich Saturns,
und wagt sich spontan in neue Dimensionen (Kreuzung der Uranusbahn).
Doch sind es nicht nur die äußeren Ereignisse, die ihn verändern, sondern tiefgreifende innere Erschütterungen.

Durch das Überschreiten der Uranusbahn wagt er sich in spirituelle Erfahrungsbereiche, auf der Suche nach Wahrheit.
Und nicht nur das: indem er auch noch die Neptunbahn in Richtung Pluto überschreitet, macht er existentielle Erfahrungen, bis hin zum Tod.

Das Entdeckungshoroskop ist sehr vielschichtig.
Es beginnt mit dem Skorpionthema, und läßt uns ahnen, daß hier eine alte Last der Vorfahren aufzuarbeiten ist.
Dabei geht es um den Umgang mit Macht und Selbstdurchsetzung (Pluto H1 in 1).
Und wir sehen auch gleich, daß dies tatsächlich Ixions ‘Erbe’ ist,
nämlich wo durch Macht und Gewalt das göttliche Schöpfungsprinzip verletzt wurde
(Pluto Konj. Ixion + Quaoar). Mehr über Ixion

Der Streit ums Erbe der Kentauren und Laphiten (Merkur H8 in 2 Konj. Mars)
war dann auch sinnlos,
weil das Erbe Ixions ganz anderer Natur war,
und Pholus trägt es unbewußt für alle.
Durch diesen Streit wurde Pholus jedoch in einen äußeren Lebenssturm gezogen; dies ist die Besonderheit,
wenn man Planeten auf dem Galaktischen Zentrum stehen hat (Merkur + Mars Konj. GZ).

Dann wird man immer wieder vom Leben herumgewirbelt, wie in einem Tornado, und kommt erst zur Ruhe und ins Gleichgewicht, wenn man im Herzen angekommen ist – im Auge des Sturms.

So etwa kann man sich die Wirkung des GZ vorstellen (kenne ich aus eigener Erfahrung).
Mit Planeten auf dem GZ handelt man wie selbstverständlich aus dem Herzen, man kann gar nicht anders.

Pholus Entdeckung

Pholus hat eine äußerst hohe Selbstkontrolle, die fast schon wie ein Gefängnis wirkt (Pluto SP Saturn).

Damit ist auch eine gewisse Angst verbunden, die Wahrheit zu sagen, oder seine unkonventionellen Gedanken mitzuteilen aus Angst vor Ablehnung (Saturn H3 SP Pluto, Uranus + Neptun in 3).


Dabei hat er ein großes Bedürfnis, seine Gefühle in Worte zu fassen (Uranus H4 + Neptun H5 in 3),
aber die Angst von Pluto-Saturn kann lange Zeit größer sein.
Und weil hier auch eine Schockerfahrung vorliegen kann (Uranus Konj. Neptun), dürfte es große Mühe bereiten,
sich zu artikulieren.

So schien sein Vater Seilenos mehr mit geistigen Studien beschäftigt,
als Pholus Geborgenheit zu geben (Uranus H4 Konj. Neptun Trigon Jupiter).
Die Mutter war irgendwie nicht da (Sonne H10 Konj. Neptun, Orcus am MC),
stattdessen dürfte Chiron eine Eltern-rolle eingenommen haben (MC Konj. Chiron).

Es gab viele Konflikte in ihm, so war einerseits sein Selbstwert übersteigert (Jupiter H2 Qu. Venus in 2),
wobei er viel Freude daran hatte, andere einzuladen und zu bewirten (Venus H7 in 2),
so holte er sich damit ein Stück Familienleben ins Haus (Mond H9 in 4).
Hoch empfindsam (Mond in Fische in 4) konnte er sofort spüren, wenn etwas falsch lief,
doch der uranische Impuls verläuft entweder ungeschickt (Uranus-Neptun)
oder wird gedanklich blockiert (Saturn H3 SP Pluto).

Doch der Fische-Mond kennt auch den Schmerz, in seinem Wunsch nach Geborgenheit und Liebe immer wieder enttäuscht zu werden (Mond in SP-Opp. + Venus im SP-Qu. zu Nessus).
Auch von anderen mißbraucht zu werden, dürfte sein Thema sein (Sedna in 7).

Ein Teil von ihm ist bestimmt auch wütend auf alles Mütterliche, wenn er keine Zuwendung bekommt;
vielleicht deshalb auch die Frauenraub-Geschichte (Mars Konj. Ceres).
Und genau dies ist ein ganz zentrales Thema von globaler Bedeutung,
das Pholus uns deutlich vor Augen führt (Mars Konj. Ceres auf Weltmeridian 0° Steinbock).

In meinem Buch „Was würde die Liebe jetzt tun?“ hatte ich bereits ausführlich begründet,
daß mangelnde Zuwendung und das Fehlen von Liebe und Geborgenheit sich in sublimierter Übertragung in Hass und Zerstörung auf das Weibliche und Behütende äußern kann, wie wir ja tagtäglich erleben.

Rückseitenspiegelung
Trotz allem bleibt Pholus sehr vertrauensselig, und merkt erst in letzter Minute,
in welch unmögliche Situationen er sich bringt.
Es gibt noch mehr Besonderheiten, dieses Radix ist eine Fundgrube für Spiegelpunkte,
wie auch für die Rückseitendeutung:
eine ungelöste Neptun-Uranus Spannung läßt die Rückseite Mars-Venus wirken – beide sind in 2 und symbolisieren den Schnitt ins Gewebe, hier mit dem Pfeil.

Dann finden wir noch einen Sonne-Venus Spiegelpunkt, was sich netter anhört als es ist:
die Rückseite Pluto-Uranus verlangt erstmal die Befreiung von allen Schattenthemen,
bevor Sonne- Venus sich entfalten kann.

Pholus hätte also erkennen müssen, daß das Gewaltthema Ixions sich in blinder Wut äußern kann, wenn er seine Instinkte nicht beherrscht.
Denn genau das bringt ihn in diese Lebens-strudel und Schwierigkeiten, und zwar deshalb,
weil Mars genau in der Halbsumme all der genannten Konstellationen steht,
in Kurzform: Mars = Sonne-Venus, = Uranus-Pluto, = Saturn-Pluto.

Es ist hiermit ein Ausbrechen aus tiefster Frustration gekennzeichnet, das plötzlich und fast unbewußt geschehen kann, mit manchmal katastrophalen Folgen.

Warum ist Pholus nun ein Wandler zwischen Saturn und Neptun? Nicht nur, weil er deren Bahn kreuzt, sondern weil wir auch diese Konstellation indirekt finden:
Mars-Merkur ist der entzündliche Prozeß von Neptun-Saturn, weil dessen Rückseite.

Es ist der Wille zur Befreiung (Merkur H11 Konj. Mars), der nun in einem kritischen Stadium ist und wo einiges falsch laufen kann.

Es ist hier der Drang sich zu artikulieren, was lange heruntergeschluckt wurde (Mars H6 in 2),
und weil der Uranus nicht frei war, er somit große Mühe hatte, auf seine innere Wahrheit zu hören.

Das Seelenziel ist, Verantwortung für seine Worte und Handlungen zu übernehmen (Saturn Herr des Nordknotens),
was auch nur klappt, wenn die Schattenthemen Plutos erlöst sind.

Pholus hat es nicht geschafft.
Hier ist der unbedingte Wille zur Bereinigung all dieser Themen nötig, was nur gelingen kann,
wenn in Verbundenheit mit dem Herzen gehandelt und gesprochen wird (Mars-Merkur Konj. GZ).

Bei Transiten von Pholus (jetzige Position 18° Schütze) werden wir also in ähnlicher Weise so herausgefordert, bisherige innere Grenzen zur Befreiung zu überschreiten, aber niemals die Grenzen von anderen.

Das bestätigt auch der aktuelle Saturn-Transit auf Pholus AC: wenn wir jetzt nicht in die Verantwortung gehen, erfahren wir die Konsequenzen ganz real.
Nicht umsonst haben wir seit geraumer Zeit eine Pholus-Ixion Konjunktion am Himmel,
als globale Aufgabe, das Erbe von Gewalt endlich zu unterlassen.
Es kann gelingen, wenn wir im Einen Herzen zentriert sind.

Damit ist auch eine gewisse Angst verbunden, die Wahrheit zu sagen, oder seine unkonventionellen Gedanken mitzuteilen aus Angst vor Ablehnung (Saturn H3 SP Pluto, Uranus + Neptun in 3).
Dabei hat er ein großes Bedürfnis, seine Gefühle in Worte zu fassen (Uranus H4 + Neptun H5 in 3),
aber die Angst von Pluto-Saturn kann lange Zeit größer sein.
Und weil hier auch eine Schockerfahrung vorliegen kann (Uranus Konj. Neptun), dürfte es große Mühe bereiten,
sich zu artikulieren.

So schien sein Vater Seilenos mehr mit geistigen Studien beschäftigt, als Pho- lus Geborgenheit zu geben (Uranus H4 Konj. Neptun Trigon Jupiter).
Die Mutter war irgendwie nicht da (Sonne H10 Konj. Neptun, Orcus am MC),
stattdessen dürfte Chiron eine Eltern-rolle eingenommen haben (MC Konj. Chiron).

Es gab viele Konflikte in ihm, so war einerseits sein Selbstwert übersteigert (Jupiter H2 Qu. Venus in 2),
wobei er viel Freude daran hatte, andere einzuladen und zu bewirten (Venus H7 in 2), so holte er sich damit ein Stück Familienleben ins Haus (Mond H9 in 4).
Hoch empfindsam (Mond in Fische in 4) konnte er sofort spüren, wenn etwas falsch lief, doch der uranische Impuls verläuft entweder ungeschickt (Uranus-Neptun) oder wird gedanklich blockiert (Saturn H3 SP Pluto).
Doch der Fische-Mond kennt auch den Schmerz, in seinem Wunsch nach Geborgenheit und Liebe immer wieder enttäuscht zu werden (Mond in SP-Opp. + Venus im SP-Qu. zu Nessus).
Auch von anderen mißbraucht zu werden, dürfte sein Thema sein (Sedna in 7).
Ein Teil von ihm ist bestimmt auch wütend auf alles Mütterliche, wenn er keine Zuwendung bekommt;
vielleicht deshalb auch die Frauenraub-Geschichte (Mars Konj. Ceres).

Und genau dies ist ein ganz zentrales Thema von globaler Bedeutung, das Pholus uns deutlich vor Augen führt (Mars Konj. Ceres auf Weltmeridian 0° Steinbock).
In meinem Buch „Was würde die Liebe jetzt tun?“ hatte ich bereits ausführlich begründet,
daß mangelnde Zuwendung und das Fehlen von Liebe und Geborgenheit sich in sublimierter Übertragung in Hass und Zerstörung auf das Weibliche und Behütende äußern kann, wie wir ja tagtäglich erleben.

Rückseitenspiegelung
Trotz allem bleibt Pholus sehr vertrauensselig, und merkt erst in letzter Minute, in welch unmögliche Situationen er sich bringt.
Es gibt noch mehr Besonderheiten, dieses Radix ist eine Fundgrube für Spiegelpunkte,
wie auch für die Rückseitendeutung: eine ungelöste Neptun-Uranus Spannung läßt die Rückseite Mars-Venus wirken – beide sind in 2 und symbolisieren den Schnitt ins Gewebe, hier mit dem Pfeil.

Dann finden wir noch einen Sonne-Venus Spiegelpunkt,
was sich netter anhört als es ist: die Rückseite Pluto-Uranus verlangt erstmal die Befreiung von allen Schattenthemen, bevor Sonne-Venus sich entfalten kann.

Pholus hätte also erkennen müssen, daß das Gewaltthema Ixions sich in blinder Wut äußern kann,
wenn er seine Instinkte nicht beherrscht.

Denn genau das bringt ihn in diese Lebens-strudel und Schwierigkeiten, und zwar deshalb,
weil Mars genau in der Halbsumme all der genannten Konstellationen steht, in Kurzform: Mars = Sonne-Venus, = Uranus-Pluto, = Saturn-Pluto.
Es ist hiermit ein Ausbrechen aus tiefster Frustration gekennzeichnet, das plötzlich und fast unbewußt geschehen kann, mit manchmal katastrophalen Folgen.

Warum ist Pholus nun ein Wandler zwischen Saturn und Neptun?
Nicht nur, weil er deren Bahn kreuzt, sondern weil wir auch diese Konstellation indirekt finden:
Mars-Merkur ist der entzündliche Prozeß von Neptun-Saturn, weil dessen Rückseite.

Es ist der Wille zur Befreiung (Merkur H11 Konj. Mars),
der nun in einem kritischen Stadium ist und wo einiges falsch laufen kann.
Es ist hier der Drang sich zu artikulieren, was lange heruntergeschluckt wurde (Mars H6 in 2), und weil der Uranus nicht frei war, er somit große Mühe hatte, auf seine innere Wahrheit zu hören.

Das Seelenziel ist, Verantwortung für seine Worte und Handlungen zu übernehmen (Saturn Herr des Nordknotens),
was auch nur klappt, wenn die Schattenthemen Plutos erlöst sind.

Pholus hat es nicht geschafft.
Hier ist der unbedingte Wille zur Bereinigung all dieser Themen nötig, was nur gelingen kann,
wenn in Verbundenheit mit dem Herzen gehandelt und gesprochen wird (Mars-Merkur Konj. GZ).
Bei Transiten von Pholus (jetzige Position 18° Schütze) werden wir also in ähnlicher Weise so herausgefordert, bisherige innere Grenzen zur Befreiung zu überschreiten, aber niemals die Grenzen von anderen.

Das bestätigt auch der aktuelle Saturn-Transit auf Pholus AC: wenn wir jetzt nicht in die Verantwortung gehen, erfahren wir die Konsequenzen ganz real.
Nicht umsonst haben wir seit geraumer Zeit eine Pholus-Ixion Konjunktion am Himmel,
als globale Aufgabe, das Erbe von Gewalt endlich zu unterlassen.
Es kann gelingen, wenn wir im Einen Herzen zentriert sind.

jnw..(für mich pers. als Erinnerungsstütze = vom 15 Februar 2018 um 00.31 Privat veröffentlicht)
Osira hat das schon vor hundert Jahren veröffentlicht,
räusper..und ich habe es schon Mal gelesen,
aber nichts bleibt davon in meinem Schädel,…weil es griechische Mythen sind..und ich von klein auf gleich sowas ablehne…ähnlich wie Jesus-geschichten…weil er ja ganz schrecklich dort am Kreuz hängt
und ich wirklich nicht nachvollziehen kann WOZU….das tut doch weh.
Grausam..mit sowas wollte ich nichts zu tun haben.


Uff, ich habe gerade das impressum kurz überflogen…..ich glaub ich hab alles gemacht was ich nicht darf,hmm…oje

« Aus dem Herzen soll die schöpfende Kraft kommen, nicht aus dem nur wunschgesteuerten Intellekt. Es ist die einzige Lösung, doch muss sie hart erkämpft werden, bevor sie flächendeckend installiert werden kann, diese edelste aller Lebenssituationen. »
Simone Weil

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