Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

PFERDEKOPF-PFEIFE 2004 – 2018


Astronomie
Chiron ist der erstentdeckte der Kentaurenfamilie unter den Kleinplaneten (MPN 2060);
die Kentauren nehmen eine Zwischenstellung zwischen Kometen und Asteroiden ein.
Er bewegt sich zwischen der Saturn- und der Uranusbahn und wurde am 1. November 1977 am Palomar-Observatorium (Kalifornien)/ USA, von Charles T. Kowal entdeckt.
Sein Durchmesser liegt bei ca. 218 km, der mittlere Sonnenabstand beträgt 2.036 Millionen Kilometer.
Für einen siderischen Umlauf auf einer stark elliptischen,
exzentrischen Bahn benötigt er 50,2 Jahre.
Eine Besonderheit von ihm ist, dass er anscheinend über zwei Ringe verfügt.

Seine Verweildauer in den Tierkreiszeichen ist sehr unterschiedlich lang.
So bleibt er beispielsweise sieben bis acht Jahre in den Fischen und im Widder (Aphel, sonnenfernster Punkt).
Dagegen verweilt er nur etwa anderthalb bis zwei Jahre in der Jungfrau und in der Waage (Perihel, sonnennächster Punkt).
Im Perihel verläuft seine Bahn sogar noch innerhalb der Saturnbahn.
Wenn er seinen Aphel erreicht, kommt sie bis knapp an die Uranusbahn heran,
jedoch ohne sie zu schneiden (siehe Grafik)

Deutung
Chirons Themen sind die Ambivalenz von geistiger Größe und körperlicher Unvollkommenheit, von Heilen und der Schwierigkeit der Selbstheilung, sowie von Opfer und Erlösung.

Darüber hinaus ist er mit der astronomischen Position im Sonnensystem und seiner mythologischen Geschichte
ein Mittler zwischen der materiellen Welt (Pferdekörper, Planet Saturn) und der geistigen (menschliche Weisheit,
Planet Uranus).

Er kennt beide Pole, kann ihnen aber nicht entrinnen, obwohl er es gerne möchte.

Wenn er versucht, seinen körperlichen Teil zu ignorieren, ruft der sich in Form von Schmerzen in Erinnerung. Dagegen ist Chiron machtlos, obwohl er ein großer Heiler ist.
Als er den materiellen Teil in sich so weit akzeptiert, dass er sogar seine göttliche Herkunft dafür herzugeben bereit ist, erfährt er schließlich die Erlösung.

Eva Stangenberg fasst zusammen, worum es dabei geht: “Seine Stellung in unserem Radix zeigt uns nun, wo wir die Spaltung,
unsere Wunde, erfahren, wo wir aber dadurch auch die größte Chance haben, sie zu überwinden, heil zu werden.

Und dadurch wird es möglich, mittels der geistigen Erkenntnisfähigkeit des Uranus die Einheit von Körper und Geist nicht nur in uns, sondern in allem, was ist, wahrzunehmen…

Bei Chiron geht es nicht darum, durch harte Arbeit an einem Thema zur Meisterschaft zu gelangen wie bei Saturn, oder durch Lösung von Traumata gebundene Energien zu befreien wie bei Pluto, sondern durch Annehmen des Mangels ,heil’ zu werden…
Unsere Erfahrungen mit unserem Mangel und die Annahme dieses Mangels machen es erst möglich,
andere,
die ähnliche ,Probleme’ haben, zu verstehen…
Wir schenken anderen unser Mitempfinden, unser Verständnis, unsere Erfahrungen und können ihnen damit helfen. Damit ,opfern’ oder schenken wir nicht etwas, wodurch wir ,ärmer’ werden, im Gegenteil, wir ,gewinnen’ eine Verbindung, stellen Einheit her, wo vorher Abspaltung war.

“Für uns Indianer gibt es nur die Pfeife, den Erdboden, auf dem wir sitzen, und den offenen Himmel.
Der Geist ist überall. …
Der Rauch aus der Pfeife steigt … geradewegs nach oben zur Welt der Geister. Es ist ein Auf und Ab.
Kraft fließt durch den Rauch, durch das Pfeifenrohr zu uns herab.
Du spürst diese Kraft, wenn du die Pfeife hältst; sie bewegt sich von der Pfeife geradewegs in deinen Körper. …
Diese Pfeife ist kein gewöhnlicher Gegenstand; sie lebt.”

Die nordamerikanischen Indianer haben Pferde erst durch den Kontakt zu den spanischen Eroberern kennen gelernt. Vorher hatten sie ihre Hunde um Lasten zu tragen und zu ziehen.
Diese Aufgaben übernahmen nun die Pferde, die von den Indianern noch heute als “Großer Hund” bezeichnet werden.

(Anmerkung von jnw: Ponies kamen u.a auch via der zugefrorenen Beringstrasse)
Die Pferde sollten das Jagdverhalten und Leben der Indianer grundlegend beeinflussen.
Das Pferd symbolisiert in der indianischen Symbolwelt Beweglichkeit, Mobilität, Kraft, Stärke, Ausdauer und Durchhaltevermögen.

gekauft 2004
initiert durch Alli Look.
Sie organisierte eine Ausstellung für die Lange Nacht der Museen
Thema: Indianische Pfeifen
Original-getreu hergestellt von einem sehr talentierten lieben Mann.
forts.folgt..
15 Februar 2018

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