Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Ein Stein kommt selten allein.

Bauer Oskar Puste

Wirtschaftliche Bedeutung und Verwendung
Steinwerkzeuge des oberen Paläolithikums, Mutzig, Frankreich

Aufgrund seiner Härte war Quarzit schon in der Steinzeit ein recht brauchbarer Ersatz für Feuerstein.
Viele Werkzeugfunde aus dieser Zeit bestehen aus Quarzit, sowohl aus echtem Quarzit als auch aus hartem, verkieseltem Sandstein. Die Lübbensteine sind zwei Megalithanlagen aus der Jungsteinzeit, deren Entstehung in die Zeit um 3500 v. Chr. datiert werden kann. Ihr Material sind lokale Braunkohle-Quarzite.

In Ägypten wurde verkieselter Sandstein, aber auch echter Quarzit, vielfach in Architektur und Kunst verwendet. Beispiele dafür sind die Särge der Hatschepsut oder des Tutenchamun, die aus einem großen Block gehauen wurden, oder die Memnonkolosse im Tempel des Amenophis III. in Luxor. Die antiken Abbauareale sind bis in die Zeit des Römischen Imperiums genutzt worden. Es handelt sich hauptsächlich um zwei Lokalitäten, am Gebel el-Ahmar (östl. Nilufer) nordöstlich von Kairo sowie am Gebel Gulab/Gebel Tingar (westl. Nilufer) bei Assuan. An den genannten Erhebungen sind jeweils mehrere Gewinnungstellen nachweisbar. Es wurde u. a. mit Doleritwerkzeugen gearbeitet.

Quarzit ist heute ein Rohstoff für die quarzverarbeitende Industrie. Für die normale Glasherstellung werden keine Quarzite, sondern Granitgrus verwendet. Fein gemahlen wird Quarzit für die Herstellung optischer Spezialgläser verwendet oder als Füllstoff bei der Herstellung von feuerfestem Material. Besondere Bedeutung besitzt Quarzit heute im Baubereich.

Liste der Gesteine

Gotländische Bildsteine (schwedisch: bildstenar oder billedstenar) ist die Bezeichnung für hohe Steine mit bildlichen Darstellungen auf Gotland in Schweden aus dem 5. bis 14. Jahrhundert. Bisher sind 442 Bildsteine bekannt, einige wenige davon in benachbarten Regionen (Öland, Kurland)

Oghamsteine (auch Oghamsäulen) heißen die steinernen, aufgerichteten Träger der Ogham-Schriftzeichen. Sie stammen größtenteils von der Insel Irland (etwa 310 Stück) und dort zumeist aus den Counties Kerry und Cork (Ballycrovane) im Süden. Nur sechs (Oghamstein von Gartree) stammen aus Nordirland.

Veröffentlicht Privacy am: 26. Aug 2018 um 10:46

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: