Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

PLÖTZENSEE

Der Plötzensee ist nach dem Karpfenfisch Plötze benannt, der in großen Schwärmen in ihm lebte.

Der See gehört zu einer eiszeitlichen Seenrinne, die von Nordosten zum Spreetal führte. Vor 1443 hatte das Spandauer Nonnenkloster St. Marien die Nutzungsrechte, die dann vom preußischen Fiskus übernommen wurden. 1817 kaufte die Stadt Berlin den See und verpachtete die Nutzungsrechte für die Ufer und die Fischfangrechte. Ursprünglich gab es auch noch den „Kleinen Plötzensee“, der beim Bau des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals teils in den Kanal einbezogen, teils zugeschüttet wurde.

Der Plötzensee wird fischereirechtlich vom Land Berlin bewirtschaftet.
Vor einiger Zeit galt er als gutes Karpfengewässer, gefangen wurden Exemplare von 16 Kilogramm, beobachtet wurden jedoch weitaus schwerere. Außerdem kommen Schleien, vereinzelt Rapfen und diverse Weißfischarten vor, vor allem die namensgebenden Rotaugen (Plötzen). Weitere Raubfische sind Hechte, Zander, Welse, Flussbarsche und Aale
In der Nähe des Sees befindet sich die Gedenkstätte Plötzensee für die Opfer des Nationalsozialismus im Außenbereich der Justizvollzugsanstalt Plötzensee.

Nach den beiden Plötzenseen wurde der frühere Gutsbezirk Plötzensee benannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: