Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

GEMEIN-FREI

“Ich rief: ‘Mein Name ist John. Ich liebe euch und Jesus liebt euch'”, schrieb er in seinen Notizen. Chau, der sich in seiner Biografie als Anhänger der christlichen Gruppe “The Way” bezeichnet, habe ihnen Fisch und Fußbälle als Gastgeschenke mitgebracht.

Doch die Sentinelesen empfingen ihn mit Pfeilen; seine Bibel wurde dabei durchbohrt. Die knapp 150 Stammesmitglieder zählen zu den letzten sogenannten unkontaktierten Völkern. Sie wollen nichts mit der Außenwelt zu tun haben. Fremde müssen fünf Kilometer Abstand zu ihren Wohngebieten einhalten, das Betreten der Insel ist verboten.
Quelle: GMX.de & Quell-hinweise    

Die Andamanen sind eine zum indischen Unionsterritorium Andamanen und Nikobaren gehörende Gruppe aus 204 Inseln in der Andamanensee.

Karte mit Völkern und Sprachen der Inseln, 1923
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Die Inseln liegen etwa 300 Kilometer südsüdwestlich von Kap Negrais an der Westspitze der Irawadi-Division von Myanmar (Burma). Hauptinseln sind North, Middle und South Andaman Island (gleichzeitig die Hauptinseln von Great Andaman). Im Norden sind die Andamanen durch den Kokos-Kanal von den zu Myanmar gehörigen Kokosinseln getrennt. Den südlichen Abschluss der Inselkette bildet Little Andaman, abseits der Inselkette liegen östlich die Vulkaninseln Narkondam und Barren Island. Die Gesamtfläche der Inseln beträgt 6.408 Quadratkilometer, ihre Bevölkerung etwa 340.000, davon nur noch 4.800 Ureinwohner.

Die größte Stadt und der Hauptort auf den Andamanen ist Port Blair mit 108.000 Einwohnern. Die Böden sind fruchtbar und tragen neben Tee auch Mango, Brotfrucht, Kokosnuss und Kürbisse.

Im Jahre 871 berichteten zwei arabische Reisende von einem Besuch auf den Andamanen. Auch der italienische Handelsreisende Marco Polo erwähnt die Inseln in seinen Reiseerzählungen, ohne sie selbst besucht zu haben. Die italienischen Handelsreisenden Niccolo di Conti und Cesare Federici waren um 1440 und um 1570 in den Ländern am Indischen Ozean unterwegs und berichteten auch von den Andamanen-Inseln. Da die Andamanen über keinerlei wirtschaftlich wertvolle Güter verfügten, blieben sie für europäische Händler uninteressant. Araber, Malayen und Chinesen besuchten die Inselgruppe auf der Jagd nach Menschen für ihre Sklavenmärkte.

1789 wurde von dem Engländer Archibald Blair für die Britische Ostindien-Kompanie auf den Andamanen ein Marinestützpunkt gegründet, aber diese Siedlung wurde 1796 wieder aufgegeben.

Als ein Ergebnis des Indischen Aufstandes von 1857 wurde die Ostindien-Kompanie durch den Government of India Act 1858 aufgelöst und Britisch-Indien, also auch die Andamanen, zu einer Kronkolonie Großbritanniens.
Strafkolonie

Als die Briten den Indischen Aufstand von 1857 niederschlugen, wurden für die dabei gemachten wichtigen Gefangenen die Andamanen zum Verbannungsort. Am 15. Januar 1858 wurden die Andamanen von der Regierung Großbritanniens offiziell zur Strafkolonie erklärt. Seit 1858 wurden hierher alle Langzeit-Sträflinge der Briten aus Indien in die Verbannung verbracht. Erst auf die Insel Chatham, doch wegen des Wassermangels dort bald auf die Insel Ross, beide bei Port Blair. Die ersten 200 Sträflinge waren Gefangene des Aufstandes von 1857, die 1858 auf den Andamanen eintrafen.

Die Sträflinge wurden meist in Baracken untergebracht und als Zwangsarbeiter auf den Inseln eingesetzt. Von 1864 bis 1867 wurde aber für Schwerverbrecher auf dem Inselchen Viper Island bei Port Blair ein Gefängnis errichtet, in dem schwere Zwangsarbeit verrichtet werden musste.

Am 8. Februar 1872 wurde Lord Mayo, Vizekönig und Generalgouverneur von Indien, bei einem Besuch der Inseln mit seiner Frau von Sher Ali Pathan, einem von den Briten zu 15 Jahren Haft Verurteilten und auf die Strafkolonie auf den Andamanen Verbannten, ermordet. Pathan hatte bereits seine Strafe auf den Andamanen verbüßt, konnte aber nach seiner Haftzeit nicht nach Indien zurückkehren. Auf Befehl der britischen Königin Victoria wurde Pathan zum Tode verurteilt und auf Viper Island gehängt.

In den 1890er Jahren begann der Bau eines neuen großen Gefängnisses auf den Andamanen, das Zellengefängnis (Cellular Jail) nahe Port Blair. Mit der Fertigstellung der ersten 138 Gefängniszellen im Jahre 1895 nahm das Zellengefängnis seinen Betrieb auf. Bei der Eröffnung des Zellengefängnisses wurde das Gefängnis auf Viper Island geschlossen und dessen Gefangene ins Zellengefängnis überführt. 1906 wurde das Zellengefängnis fertiggestellt und umfasste nun 663 Zellen. 1909 wurden weitere 30 Zellen dem Gefängnisbau hinzugefügt.

Seit 1910 wurden die Andamanen von den Briten auch für die Verbannung von politischen Gefangenen vom indischen Festland benutzt, und diese Gefangenen wurden im Zellengefängnis festgehalten. Die meisten der Strafverbannten auf den Andamanen lebten jedoch in verschiedenen Stufen von Gefangenschaft als Zwangsarbeiter auf den Inseln.

Nach einem großen Hungerstreik der politischen Gefangenen gegen die unmenschlichen Verhältnisse im Zellengefängnis und ihre politisch begründete Haft wurden auf Vermittlung von Mahatma Gandhi und Rabindranath Tagore die politischen Gefangenen 1937 freigelassen und in ihre jeweiligen Heimatorte entlassen. Damit endete 1938 die Zeit der Andamanen als Verbannungsort und Haftstätte für politische Gefangene

Die Sentinelesen sind ein von der Außenwelt isoliertes indigenes Volk, das auf North Sentinel Island lebt, einer Insel im Indischen Ozean, die zur Inselgruppe der Andamanen gehört und von Indien im Unionsterritorium der Andamanen und Nikobaren verwaltet wird.

Die genaue Anzahl der Inselbewohner ist unbekannt. Nach Schätzungen sind es 50 bis höchstens 200 Menschen

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