Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Maria Sabina

Das intrinsische Wissen ist dem extrinsischen Wissen immer überlegen, da es sich in unserem Geist wie ein Netzwerk aus Myzel ausdehnt.

Die Pilz-Cousins des intrinsischen Wissens, das Myzel, sind für die Kommunikation zwischen Pflanze und Pflanze von entscheidender Bedeutung. Diese Myzel-Netzwerke wirken wie Verbindungen zwischen den Gehirnzellen. Im Sinne des Bewusstseins verhält sich Wissen wie ein Baum, insbesondere extrinsisches Wissen. Es ist kompartmentiert (stark untergliedert) und diskret. Jedoch erlaubt die Kontemplation mit der oben beschriebenen Methode es dem eigenen Geist, Verbindungen innerhalb des Wissensfundus herzustellen. Zur Erinnerung, mache das extrinsische Wissen intrinsisch. Noch mehr als das, dies bildet Schemata in deinem Kopf, die wie fruchtbarer Boden wirken, damit neue Einsichten und Erkenntnisse entstehen können.

María Sabina (* wahrscheinlich 1894 in Huautla de Jiménez, Oaxaca/Mexiko; † 23. November 1985) war eine mazatekische Schamanin.

Sabina war jene curandera (d. h. Heilpriesterin, Schamanin), aus deren Hand R. Gordon Wasson und sein Fotograf Alan Richardson in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1955 zum ersten Mal den halluzinogenen und entheogenen Kahlkopf-Pilz Psilocybe caerulescens var. mazatecorum im Rahmen einer schamanischen Sitzung erhielten. Von da an bis zu ihrem Tod gab sie ihr Wissen um die Verwendung halluzinogener Pilze an Interessierte weiter.
Im Herbst 1962 leitete sie (im Haus der mazatekischen Dolmetscherin Dona Herlinda in Huautla de Jiménez) eine Velada u. a. mit R. Gordon Wasson, Albert Hofmann und dessen Frau, bei der sie erstmals synthetisches Psilocybin, in der Form von Pillen mit je 5 mg, verwendete. Maria Sabina nahm dabei selbst insgesamt sechs Pillen, während Wasson nur zwei, und Fr. Hofmann nur eine zugeteilt erhielten. Nach der nächtlichen Zeremonie bestätigte sie, dass die Pillen die gleiche Wirkung hätten wie die Pilze.

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