Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

HAUS AM LÜTZOWPLATZ

 

1963 bis 1991

1961 entstand der Verein Förderkreis Kulturzentrum Berlin e. V., eine Gründung führender Sozialdemokraten und Metallgewerkschafter aus West-Berlin, um dem kulturellen Leben der Stadt neue Impulse zu geben. Der Verein, dem heute 70 Mitglieder angehören, kaufte das Gebäude und betreibt seit 1963 ein Ausstellungsinstitut für zeitgenössische Kunst. Bis zu seinem Tod 1991 leitete Konrad Jule Hammer das Haus. Anfangs hatte der Kabarettist Wolfgang Neuss im Souterrain sein Domizil, eine weit über Berlin hinaus bekannte Spielstätte. Heute befindet sich in dem Gebäudekomplex auch noch die Verwaltung des Genossenschaftsverbandes Berlin-Hannover, sowie die Kulturstiftung des Bundes und die Kulturstiftung der Länder.        Nach dem Umbau 1992 stehen für Ausstellungen im Vorderhaus 240 m² und im, durch den Garten verbundenen, Seitenflügel 70 m² für Kabinettausstellungen zur Verfügung. Auch der Garten selbst ist im Sommer Ort unterschiedlicher kultureller Veranstaltungen. Jährlich finden fünf bis sechs Ausstellungen statt. Durch begleitende Kataloge werden die Informationen über einzelne Künstler oder thematische Zusammenhänge vertieft. Schwerpunkt der Ausstellungstätigkeit ist die Malerei, doch werden zunehmend auch neue Kunstformen, wie Konzept- und Objektkunst einbezogen. In einer Reihe „…and students“ stellten sich bekannte Professoren deutscher Kunsthochschulen zusammen mit ihren Studierende vor. Von 1992 bis März 2013 war die Künstlerin Karin Pott Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin. Seit April 2013 ist Marc Wellmann der Künstlerische Leiter des Hauses am Lützowplatz.[1]

Haus am Lützowplatz

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