Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Gestatten, mein Name ist Cox

Kinofilm und Fernsehserie

1955 wurde die zweite Hörspielstaffel dann von Georg Jacoby unter dem Titel „Gestatten, mein Name ist Cox“ verfilmt. Die Hauptrolle spielte Johannes Heesters (ganz ohne Gesang) und er wurde unterstützt von Wolfgang Wahl als Privatdetektiv Richardson, der diese Rolle auch schon im ersten Hörspiel gesprochen hatte (dort war Richardson aber noch als Taxifahrer unterwegs). Nun ist Cox ein erfolgreicher Antiquitätenhändler, der dunklen Machenschaften um verschwundene Aktien auf der Spur ist, sich in die Besitzerin dieser Aktien verliebt und sie am Ende des Filmes natürlich auch, nach erfolgreicher Aufklärung des Falles, in die Arme schließen kann. Die Musik zum Film schrieb Hans-Martin Majewski (bekannt u. a. durch die Filme der „Immenhof-Kinoserie“).

1961 entstand dann unter der Regie von John Olden eine Fernsehserie mit Günter Pfitzmann als Paul Cox, die in 13 Folgen zu jeweils 20 Minuten die Geschichte des zweiten Buches erzählte und wegen des großen Erfolges 1965 weitergeführt wurde mit neuen Geschichten, die nicht mehr aufeinander aufbauten. Die Musik zur Serie schrieb Heinz Funk, der dann auch für „Die Gentlemen bitten zur Kasse“ und für Edgar-Wallace-Filme spannende Untermalung verfasste.

Die 1. Serie führte das Cliffhanger-Szenario der Hörspiele fort, wurde genauso zum Straßenfeger und ebnete Pfitzmann den Weg für weitere Erfolge im Fernsehen und Kino. Die weibliche Hauptrolle verkörperte Ellen Schwiers. Zu den Bösewichten gehörte u. a. Lukas Ammann, der später als „Graf Yoster“ selbst zum Detektiv in einer Serie wurde, an der wiederum Rolf und Alexandra Becker mitschrieben. Thomas Richardson wurde in der ersten Staffel gespielt vom Kabarettisten Wolfgang Neuss, und in der zweiten Staffel verkörperte Paul-Edwin Roth Mr. Patterson, den neuen “Gehilfen” Cox’. Weitere bekannte Darsteller waren Herbert Tiede, Gerda-Maria Jürgens, Manfred Steffen, Christa Siems, Carl Voscherau, Wolf Ackva, Andrea Grosske, Hela Gruel, Otto Lüthje, Rolf Schimpf, Friedrich Schütter, Karl-Heinz Kreienbaum, Franz Schafheitlin, Liane Hielscher, Annelies Schmiedel und Fritz Hollenbeck.

Quelle

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