Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

HERBST

Oh fantastiskt, Povel Ramel.

Gyllene Tider

Punt war ein Goldland, dessen Name durch altägyptische Inschriften belegt ist. Ein anderer Name für die Region war „Ta Netjer“ („Gottesland“) als Reverenz an die Göttin Hathor. Es gibt nur Vermutungen, welcher heutige Ort gemeint war.

Die Ägypter importierten aus Punt vermutlich seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Weihrauch, Ebenholz, Elfenbein, Gold, Augenschminke, Silber, Speisesalz, Affen, Hunde, Pantherfelle sowie Straußenfedern und -eier. Aus Darstellungen und ägyptischen Inschriften geht hervor, dass Punt östlich Ägyptens am Meer lag und dass die Einwohner, die sich nach Kleidung und Haartracht in drei Gruppen gliedern lassen, in Pfahlbauten lebten und Rinder hielten. In Punt soll sich außerdem der altägyptischen Mythologie zufolge das Gottesland Utenet befinden.

Punt Goldland

Hatschepsut

Wilfried Herbst (* 4. April 1935 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Synchronsprecher.

Herbst gründete 1960 zusammen mit Dieter Hallervorden das Kabarett Die Wühlmäuse. Ab 1963 war er für fast 20 Jahre Mitglied des Kabaretts Die Stachelschweine. Weiterhin ist er Theaterschauspieler und ab und an auch im Fernsehen zu sehen. In der Fernsehserie Die Camper (RTL) spielte er von der zweiten Folge an bis zum Serienende den Platzwart Adalbert Pröter.

Einem großen Publikum ist Wilfried Herbst als viel beschäftigter Synchronsprecher jedoch vor allem durch seine Stimme vertraut. So ist er die Standardstimme von Charles Hawtrey in der Carry-on…-Filmreihe und von Morten Grunwald in den Filmen um Die Olsen-Bande in der ZDF-Synchronisation der Deutschen Synchron. Auch Rowan Atkinson hat er verschiedentlich synchronisiert, darunter in Vier Hochzeiten und ein Todesfall sowie in der Serie Inspektor Fowler. Außerdem leiht er seine Stimme Max Grodénchik als dem Ferengi Rom in der Fernsehserie Star Trek: Deep Space Nine.

Auch bei Hörspiel-Produktionen ist Herbst mit seinem unverwechselbaren Organ ein gefragter Darsteller. So spricht er den Sekretär Pichler bei den Kinderhörspielen um Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg. Als Bordcomputer Mimo ist er in vielen Folgen der Jan-Tenner-Hörspielserie zu hören. Genauso als Slimer in The Real Ghostbusters. Außerdem lieh er seine Stimme in den Jahren 1997 bis 2001 Direktor Prickly in der Serie Disneys Große Pause. Im März 2020 ging Herbst in den Ruhestand.

Wilfried Herbst ist der Bruder des verstorbenen Kabarettisten Jo Herbst.

Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, auch die Lach und Schieß, wurde als politisches Kabarett 1956 vom Journalisten Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt gegründet. Sammy Drechsel war bis zu seinem Tod 1986 Leiter und Regisseur des Kabaretts. Zusammen mit Dieter Hildebrandt und Klaus Peter Schreiner schrieb er auch rund 80 Prozent der Texte. Die musikalische Leitung hatte Walter Kabel inne, der auch komponierte.

Die „Lach und Schieß“ hat ein eigenes Theater in der Schwabinger Ursulastraße, nahe der Münchner Freiheit.

Die Stachelschweine ist der Name eines Berliner Kabaretts, das im Herbst 1949 in dem Künstler- und Studentenlokal Badewanne unweit der Berliner Gedächtniskirche als Schauspielerkollektiv gegründet wurde. Der Name ist angelehnt an eine Zeitschrift der 1920er Jahre – Das Stachelschwein, deren Herausgeber der Schriftsteller und Kabarettist Hans Reimann war.

Das von der Gruppe um Rolf Ulrich im Burgkeller erstellte achte Programm „Das Brettl hoch“, Premiere am 7. April 1951, verstärkt auch durch die aktive Teilnahme von Klaus Becker (Musik) und Joachim Teege (Regie), beides Gründer des Kabaretts, und dem vom Kabarett „Die Fliegenpilze“ dazu engagierten Wolfgang Gruner, bildete einen neuen personellen wie inhaltlichen Anfang. Bald nach der Premiere wurde jedoch überraschenderweise die Ruine des Burgkellers Ende Mai 1951 von der Baupolizei wegen Einsturzgefahr geschlossen. Das Ensemble suchte und fand durch den Regisseur Christoph Groszer ein neues Domizil in der Rankestraße 9, die „Ewige Lampe“. Wieder war es nötig, zuerst das Restaurant bühnentechnisch einzurichten. Am 12. Juni 1951 wurde es mit der Premiere des neunten Programms „Biennalitäten“ eröffnet. Seit Oktober 1951 gehörte auch Achim Strietzel zum Ensemble. In den Programmen „Festland Berlin“ und „Zwischen Nylon und Chemnitz“ zum Jahreswechsel 1952/1953 führte Wolfgang Neuss Regie und spielte auch im letzteren im Ensemble mit. Er veränderte die Besetzung, aber auch, in Zusammenarbeit mit Jo Herbst, den Stil des Kabaretts entscheidend in Richtung Gegenwarts- und Gesellschaftskritik. Neu ins Ensemble kam für drei Programme Edith Hancke, die danach durch Ingeborg Wellmann ersetzt wurde.

Der außerordentliche Erfolg dieser Programme veranlasste den Veranstalter Kurt Tuntsch, dem Ensemble einen Wechsel mit dem laufenden Programm „Zwischen Nylon und Chemnitz“ in sein Kabarett „Nürnberger Trichter“ anzubieten. Kurt Tuntsch hatte mit Filmgroßveranstaltungen in der Berliner Waldbühne („Das Wetter wird nach Wunsch, versichert uns Direktor Tuntsch’“), großen, auch finanziellen Erfolg. Dieses Angebot wurde angenommen, und ab 1. Februar 1953 spielten die Stachelschweine im Nürnberger Trichter. Am 4. Mai 1953 kam es dort unter der Regie von Wolfgang Spier zur Premiere eines neuen, des 17. Programms „Sind Se schon bedient“. Doch schon am 31. Mai endete dieses Abenteuer durch Zahlungsunfähigkeit des Herrn Tuntsch. Nach einem schnell angesetzten Gastspiel in Hamburg und München kehrten die Stachelschweine in ihr Domizil Ewige Lampe zurück. Dort fand dann am 18. August 1953 die Premiere des 18. Programms „Ach, Du liebe Freiheit“ anlässlich der Berliner Festwochen statt. Danach blieb die Ewige Lampe für die nächsten zwölf Jahre das feste Domizil des Kabaretts.

Am 12. Juni 1955 wurde das Kollektiv in eine GmbH umgewandelt. Zu den neun Gesellschaftern gehörten: Die Gründer Rolf Ulrich und Klaus Becker, die Schauspieler Günter Pfitzmann, Inge Wolffberg, Jo Herbst, Wolfgang Gruner und Achim Strietzel, sowie der Regisseur Dietmar Behnke und der Technische Leiter Ronald Rochow. Zu Geschäftsführern wurden Rolf Ulrich und Dietmar Behnke bestellt. Behnke legte das Amt 1963 nieder. Die Gesellschaft bestellte daraufhin Ronald Rochow zum Geschäftsführer.

Am 18. März 1957 wurde auf Vorschlag der Akademie der Künste der „Preis Junge Generation – Jubiläumsstiftung 1848–1948“ für das Gebiet der Darstellenden Kunst an das Ensemble der Stachelschweine vergeben. Auf Veranlassung der Akademie-Mitglieder wurde der an Einzelpersonen gebundene Preis diesmal jedoch an das aktuelle künstlerische Ensemble vergeben. Den Preis erhielten: Rolf Ulrich, Inge Wolffberg, Ingeborg Wellmann, Wolfgang Gruner, Günter Pfitzmann, Achim Strietzel, Jo Herbst und Klaus Becker.

Titelbild: Arnulf Rating auf der Künstler Hilfe Jetzt Demo Berlin

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