Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

BIBER RATTE & BISAM RATTE


Biber, Nutria und Co.

Der Biber ist in Europa heimisch und mit 100 Zentimetern Länge der größte Nager hierzulande. Das Tier kann bis zu 35 Kilo schwer werden und ist an seinem 35 Zentimeter langen kellen-artigen Schwanz von anderen Nagern gut zu unterscheiden.


Die Nutria, auch Biberratte genannt, stammt aus Südamerika und wurde im 19. Jahrhundert unter anderem zur Pelzzucht in Europa eingeführt. Inzwischen ist das Tier hier heimisch. Mit einer Länge von 65 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu 9 Kilo ist die Nutria deutlich kleiner als der Biber. Ihr bis 45 Zentimeter langer Schwanz ist zudem rund.

Der Bisam, auch Bisamratte genannt, ist mit nur 35 Zentimetern Länge der kleinste unter den drei Nagern und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Maximalgewicht: 1,8 Kilo.
Oft gibt es Schwierigkeiten, vor allem aus der Entfernung , ein Nutria ( oft irreführend auch Biberratte genannt, siehe auch Blogartikel unten ) zu erkennen und man hält sie für Bisamratten bzw. Bisam oder auch umgekehrt oder denkt es ist ein Biber.

Der Bisam ( Ondatra zibethicus ) bzw. die Bisamratte, wie sie häufig auch bezeichnet wird,  kommt ursprünglich aus Nordamerika, gehört zu den Nagetieren und wurde zur Pelztierzucht hier eingeführt.

Zoologisch gesehen keine Rattenart, sondern zu den Wühlmäusen gehörig, daher ist der Name Bisam der eigentlich korrekte. 

Er erreicht eine Kopf-Rumpflänge von 35 cm und ein max. Gewicht von ca. 2,3 kg.

Auch die Unterscheidung zum Biber ( Castor fiber ) ist für manchen aus der Entfernung und oder im Wasser schwierig. Jedoch ist in Deutschland der Biber noch recht selten, und einmal aus dem Wasser getreten und/ oder aus der Nähe betrachtet, ist er jedoch aufgrund seiner Größe und der charakteristischen Schwanzkelle doch recht gut zu erkennen.

Biber – Nutria – Bisam im Vergleich :

Übersicht Biber Nutria Bisam

nutria-info.com

Haida Beaver | Haida art, Native american art, Native american tattoo art

Die Neue Jäglitz in Sachsen-Anhalt

Nach der politischen Wende 1989 brach die Pelzzucht zusammen und nicht wenige Tiere wurden damals in die Freiheit entlassen. Die Nutria trat spätestens ab diesem Zeitpunkt ihren Siegeszug im ostdeutschen Raum und darüber hinaus an. Auch in der Prignitz und im Kreis Ostprignitz-Ruppin fanden diese Nagetiere entlang von Gräben, Bächen und Flüssen optimale Lebensbedingungen vor.

Vor 25 Jahren waren Nutrias in der Region noch relativ selten. Inzwischen haben sie sich an Königsfließ, Jäglitz, Dosse, Rhin und Stepenitz flächendeckend breit gemacht. „Bis zu acht Exemplare sehen wir jeden Tag“, bestätigt Dirk Preuß vom in Neustadt ansässigen Wasser- und Bodenverband „Dosse-Jäglitz“.

Beaver Crest Totem Pole in Stanley Park, Vancouver, BC, Canada

Es besteht die landläufige Meinung, die Nutria gefährde die Biberpopulation. Das stimmt nicht. Denn wie Experten herausgefunden haben, leben Biber und Nutria friedlich nebeneinander im selben Lebensraum. Anders, als der Dämme und Burgen bauende Biber, gestaltet die Nutria nicht aktiv ihr Umfeld, bezieht aber gern auch mal eine leerstehende Biberwohnung.

Ansonsten lebt die Nutria in ein bis drei Meter langen, in die Böschungen von Gräben und Flüssen gegrabenen Höhlen, deren Eingang sich stets oberhalb der Wasseroberfläche befindet. Werden sie nicht gestört, bleiben die Tiere viele Jahre in ihrer angestammten Höhle wohnen.

Ernsthafte Schäden hat die Nutria durch ihren Höhlenbau im Vergleich mit dem Biber nicht angerichtet. Dirk Preuß vom Wasser- und Bodenverband berichtet: „In unserem Arbeitsgebiet brachte die Nutria durch seine Grabungstätigkeit keine einzige Grabenböschung ins Rutschen.“

Anders der Biber, der beispielsweise in der Nähe von Lohm (Amt Neustadt) eine Straße derartig unterhöhlte, dass diese gesperrt und aufwendig saniert werden musste. Ein Drahtgittergeflecht soll dort nun verhindern, dass der Biber abermals den Straßendamm wie ein Schweizer Käse durchlöchert. „Mit einem weiteren Fall dieser Art haben wir es zurzeit auch bei Babe und Schwarzwasser zu tun“, berichtet Dirk Preuß.

Enorme Straßenschäden richtete der Biber auch in Neuendorf bei Wittstock an. Mit solchen Folgen wird der Mensch wohl oder übel leben müssen, schließlich sind diese Nager Teil unserer Umwelt.

Neustadt/Kyritz

Viel geruht haben die Biber der Region offensichtlich nicht. Überall entlang der Gewässer lassen sich frische Spuren ihres unermüdlichen Schaffens entdecken. An der Jäglitz nahe Kyritz bekamen das beispielsweise einige Pappeln zu spüren. Die Biber legten die teils mehr als halbmeterdicken Bäume um und taten sich an der Rinde gütlich.

Viel mehr Kummer machen die Nagetiere aber den Gewässerpflegern vom Wasser- und Bodenverband Dosse-Jäglitz – und das inzwischen durchgehend.

„Wir haben jeden Tag mit dem Biber zu tun“, sagt der Bereichsmeister Dirk Preuß. „Eigentlich sollte das im Winter ein bisschen nachlassen. Aber der war ja wieder sehr mild.“

Statt sich also ruhig in ihre Bauten zurückzuziehen, bauten die Nager wie die Weltmeister. Zwischen Zaatzke und Wernikow bei Wittstock legten sie einen Damm quer über eine Wiese an. Selbst Verbandsgeschäftsführer Gernot Elftmann staunte: „Den hätte ich mit der Schippe nicht so gut hinbekommen.“ Allerdings stand danach das Gelände weiträumig unter Wasser.

Beaver Crest Totem Pole in Stanley Park, Vancouver, BC, Canada

The Beaver Crest Totem Pole is a very unique totem pole at Stanley Park.  It is unique for a few reasons.  It is not painted in bright colours like most of the other totem poles are.  Also, it’s main body is circular like the original log it was carved from.  It doesn’t have wings or beaks or other items protruding from it as many of the other totem poles do.  The carvings are very intricate and tells the story of the Nisga’a family Tait.

Beaver Crest Totem Pole plaque in Stanley Park, Vancouver, BC, Canada

This plaque says:

BEAVER CREST POLE

CARVED IN 1987 BY NISGA’A ARTIST NORMAN TAIT ALONG with his son Isaac, brother Robert, and nephew Ron Telek, this pole depicts how the Tait family’s Eagle clan adopted the beaver as their crest, and how the eagle and raven met and shared the sky.

Once five brothers went to hunt beaver skins for a feast.  The youngest brother helped the young beavers escape and followed then to their lodge.  He watched as they took off their beaver cloaks to reveal human forms and tell of the death and destruction of their chief.  He watched their songs and dances then returned home to report what he had seen.  The brothers performed the dances of the beaver people at a feast and raised a pole called Big Beaver.  It was at this time that the Eagle Chief met and shared the skies with the Raven, which is another story.”

The caption of the photo says: Norman Tait, Robert “Chip” Tait and Alver Tait prior to raising the Beaver Crest Pole in 1987.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: