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üben, üben, üben

STONEHEAD

Sedimentgesteine

Hügel aus verschiedenfarbigen siliziklastischen Sedimentgesteinen der Trias (Chinle-Formation), Arizona, USA

Sedimentgesteine (Sedimentite, Ablagerungsgesteine) entstehen

  • durch Verwitterung und Erosion von Gesteinen und erneute Ablagerung der Verwitterungsprodukte, wobei diese zuvor transportiert werden durch Wind (zum Beispiel Dünensand), Wasser (zum Beispiel Ton und fluviatile Schotter) oder Eis (zum Beispiel Tillit)
  • durch Abscheiden von in Wasser gelösten Stoffen infolge Verdampfens des Wassers (Evaporit)
  • durch Ausfällen von Stoffen infolge des Stoffwechsels von Lebewesen (zum Beispiel Kalkstein und Radiolarit)

So werden Sedimentgesteine nach Art ihrer Bildung in klastische, chemische und organogene (biogene) Ablagerungsgesteine unterschieden.

Werden die Ablagerungen durch Sedimentation weiteren Materials bedeckt, verdichten sie sich durch Druck, Bindemittelzufuhr und erhöhte Temperatur unter zunehmendem Wasserverlust immer mehr, bis aus dem weichen Sediment ein hartes, sprödes Sedimentgestein entstanden ist. Diese Veränderungen nach der primären Sedimentation bezeichnet man als Diagenese.

Beispiele für Sedimentgesteine sind Sandstein, Kalkstein und Steinsalz.

Sedimente lagern sich meist kumulativ in einer Abfolge horizontaler Schichten ab; durch die Reihenfolge der Ablagerung sind von Ausnahmefällen abgesehen höherliegende Schichten jünger als tieferliegende, eine Erkenntnis, die als Superpositionsprinzip oder Lagerungsgesetz auf den dänischen Arzt und Geologen Nicolaus Steno zurückgeht.

Nach ihrer Entstehung können Sedimentgesteine starken Kräften unterliegen, wodurch die ehemals flachen Schichten gefaltet und gekippt werden, so dass die Lage des Gesteins im Raum so stark verändert sein kann, dass die ursprüngliche Schichtfolge lokal umgekehrt ist.

Sedimente lassen sich grob in terrestrische Land- und marine Meeressedimente unterteilen. Zu terrestrischen zählt man auch Ablagerungen in Süßwasserseen oder Flüssen, die aus Sand oder Schlamm entstanden sind, sowie die organischen Pflanzenreste, aus denen Kohle hervorgegangen ist. Auch Wüsten­sedimente sowie Ablagerungen von Gletschern werden dieser Gruppe zugeteilt. Ein Grenzfall zwischen Vulkaniten und Sedimenten sind vulkanische Aschen und Tuffe.

Meeressedimente können durch Ablagerung von Erosionsmaterial anderer Gesteine auf dem Meeresgrund, durch von biochemischen Vorgängen verursachte Ausfällung, zum Beispiel von Karbonaten, und durch Ablagerung anorganischer Skelette von Mikroorganismen wie Foraminiferen, Coccolithophoriden (Haptophyta), Strahlentierchen (Radiolaria) und Kieselalgen (Bacillariophyta) entstehen.

Meteoriten

Polierte und angeätzte Scheibe eines Eisenmeteoriten (Gibeon-Meteorit)

Einen Sonderfall unter den Gesteinen bilden die Meteoriten, Gesteinskörper aus dem Weltraum. Meteoriten sind Zeugnisse der Frühgeschichte des Sonnensystems und enthalten zahlreiche Minerale, die sich nicht in anderen Gesteinen irdischen Ursprungs finden lassen. Sie lassen sich nach ihrem Mineralgehalt einteilen in Steinmeteoriten, die in erster Linie aus Silikaten wie Olivin oder Pyroxen bestehen, Eisenmeteoriten, die sich häufig aus den Eisen-Nickel-Mineralen Kamacit und Taenit zusammensetzen und Stein-Eisen-Meteoriten, die einen Mischtyp darstellen. Die Größe von Meteoriten liegt zwischen der von Mikrometeoriten und riesigen, tonnenschweren Gesteinskörpern. Fast alle der Wissenschaft bekannten Meteoriten gingen, in geologischen Zeitmaßstäben betrachtet, vor sehr kurzer Zeit auf der Erde nieder. Nur ein sehr geringer Teil liegt als sogenannte „fossile Meteoriten“ vor. Derartige Stücke sind in Schweden in mehrere hundert Millionen Jahre alten Sedimentgesteinen nachgewiesen worden.[1]

Irdischen Ursprungs, aber durch Meteoriteneinschläge gebildet, sind die Tektite, zentimetergroße Glasobjekte, die durch einschlagbedingtes Schmelzen irdischen Gesteins und darauf folgendes schnelles Abkühlen an der Luft entstehen, und die Impaktite, die durch die starken mechanischen und thermischen Einwirkungen bei einem Meteoriteneinschlag aus den am Einschlagsort vorhandenen Gesteinen entstehen, wie etwa Suevit.

Gesteinskreislauf

Gesteinskreislauf

Magmatische, metamorphe und Sedimentgesteine werden durch geodynamische Prozesse wie Erosion, Gesteinsmetamorphose oder Sedimentation ineinander umgewandelt.

So unterliegen durch Erosion des Deckgesteins freigelegte metamorphe und magmatische Intrusivgesteine ebenso wie die an der Oberfläche gebildeten Sediment- und magmatischen Extrusivgesteine der Verwitterung und Erosion. In erster Linie durch wind- oder wasserbedingten Transport lagern sich die Verwitterungsbestandteile als Sedimente ab und bilden durch Verdichtung schließlich Sedimentgesteine. Diese wandeln sich wie auch magmatische Intrusivgesteine in großer Tiefe unter hohem Druck und hoher Temperatur in metamorphe Gesteine um. Der Kreislauf schließt sich, wenn diese entweder wieder an die Oberfläche gelangen oder durch weitere Absenkung ins Erdinnere aufgeschmolzen werden und damit das Rohmaterial für die Entstehung magmatischer Gesteine bilden.

Das älteste Gestein

Das älteste bisher sicher datierte Gestein stammt aus der Acasta-Gneis-Formation des Slave-Kratons im Nordwesten Kanadas mit 4,031 ± 0,003 Milliarden Jahren (datiert 1999).[2] Forscher der McGill-Universität in Kanada behaupteten 2008, im Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel an der Hudson Bay im nördlichen Kanada ein noch älteres Gestein mit 4,28 Milliarden Jahren gefunden zu haben.[3] Diese Datierung ist umstritten,[4][5] das Alter dieser Gesteine ist weiterhin Gegenstand der Forschung.[6]

Kreislauf der gesteine.png

Körner aus Mineralen, die besonders widerstandsfähig gegen Verwitterung sind, beispielsweise Quarz, können mehrfach zumindest den exogenen Teil des Gesteinskreislaufs durchlaufen. Körner aus Mineralen, die zudem einen besonders hohen Schmelzpunkt haben, können sogar komplette Zyklen durchlaufen. Ein solches Mineral ist Zirkon, und die ältesten Zeugnisse einer festen Kruste auf der Erde sind Zirkonkörner. Diese entstammen Metasedimenten in den Jack Hills (West-Australien), die vor 3 Milliarden Jahren abgelagert wurden. Einige der Zirkone darin waren jedoch schon vor 4,4 Milliarden Jahren aus einem Magma auskristallisiert.[7][8]

Bedeutung

Gesteine dienten in der Menschheitsgeschichte als erster Werkstoff zur Herstellung von Werkzeug, den Steingeräten, und sind somit auch der Namensgeber für die älteste kulturhistorische Erdepoche, die Steinzeit. Archäologische Funde aus jener Zeit sind meist Steinartefakte. Steine bilden das älteste feste Baumaterial der menschlichen Kultur und die ältesten bekannten überlieferten Schriftträger menschlicher Schrift­kultur.

Die Kunst, Steine zu bearbeiten, nennt man Lithurgik.

In früheren Zeitepochen wurden aus Gesteinen gesamte Bauwerke erstellt. Heute sind sie ein wesentlicher Bestand im Innenausbau (Bodenbelag, Treppe, Fensterbank, Waschtisch und Küchenarbeitsplatte) und im Außenbau (Fassaden­bekleidung oder Pflasterstein).

Des Weiteren sind sie Grundlage bildlicher Darstellungen in der Kunst, besonders in der Lithografie und als Ausgangsmaterial der Bildhauerei. Schmucksteine, Edelsteine und Halbedelsteine sind als Schmuck beliebt.

Lesesteinhaufen und Trockensteinmauern dienten früher als Markierung von Äckern und sind heute wertvolle Biotope. Ein Grenzstein wird zur Abgrenzung von Gebieten verwendet. Fossilien in Form von Versteinerungen zeugen von Lebewesen früherer Äonen, Epochen und Perioden und spielen eine große Rolle für das Studium vergangener Lebensformen, der Evolutionsgeschichte sowie für die Datierung von Gesteinsschichten.

Historical importance of IBM arc system

Guam in the southern IBM arc system is where Magellan first landed after his epic crossing of the Pacific Ocean in 1521. The Bonin Islands were a significant stop for water and supplies for New England whaling during the early 19th century. At that time they were known as the Peel Islands.

Terrible battles were fought on the islands of Saipan and Iwo Jima in 1944 and 1945; many young Japanese and American soldiers died in these battles. George H. W. Bush was shot down in 1945 near Chichijima in the Bonin Islands. Twelve Japanese seamen were stranded in June 1944 on volcanic Anatahan for seven years, along with the overseer of the abandoned plantation and an attractive young Japanese woman. The novel and 1953 movie Anatahan is based on these events.

The B-29 bomber Enola Gay flew from Tinian to drop the first atomic bomb on Hiroshima in 1945. Sergeant Shoichi Yokoi hid out in the wilds of Guam for 28 years before coming out of hiding in 1972.

The Brown tree snake was accidentally introduced during World War II and has since devastated native birds on Guam.

Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis)

Die Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis) ist eine auf Neuguinea, den Salomonen, vielen Inseln des Südpazifiks sowie in Australien heimische Natter der Gattung Nachtbaumnattern (Boiga). Wie die anderen Arten der Gattung ist die Natter giftig, wird also gemeinhin den Trugnattern zugeordnet. Als Neozoon mit stark negativer Wirkung auf das Ökosystem verschiedener Inseln, insbesondere auf Guam, wird sie als invasive Spezies eingeordnet.

See also

Gestein des Jahres ist eine Auszeichnung, die seit 2007 vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG), anfänglich zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG), verliehen wird. Die Verleihung erfolgt nach Vorschlag durch das “Kuratorium Gestein des Jahres”, in dem neben Vertretern/innen des BDG auch Experten/innen aus geologischen Landesämtern, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, aus dem Geotourismus sowie der Rohstoff- und Natursteinindustrie (Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO) sitzen. Ziel ist es, Gesteine sowohl hinsichtlich ihrer geologischen Entstehung als auch in ihrer Nutzung in Wirtschaft und Gesellschaft – sowie die Geologie und die Geowissenschaften insgesamt – der Öffentlichkeit zu präsentieren, im Wesentlichen durch themenbezogene Veranstaltungen und Publikationen.

Die Gesteine werden nach ihrer Entstehung in drei große Gruppen (Klassen) unterteilt: magmatische Gesteine (Erstarrungsgesteine; entstehen durch die Kristallisation einer Gesteinsschmelze), Sedimentgesteine (Ablagerungsgesteine; entstehen durch Ablagerung und Verdichtung von verwittertem und umgelagertem Material) und metamorphe Gesteine (Umwandlungsgesteine; entstehen durch Umwandlung aus anderen Gesteinen durch hohen Druck und/oder hohe Temperatur). Beim Gestein des Jahres wird darauf geachtet, dass die drei Gesteinsklassen gleichermaßen vertreten sind.

Seit Sommer 2018 setzt sich das Kuratorium aus folgenden Mitgliedern zusammen: Werner Pälchen (Halsbrücke), Manuel Lapp (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Freiberg), Angela Ehling (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Berlin), Peter Müller (Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG), Bonn), Tamara Fahry-Seelig (Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG), Berlin), Gabriela Schulz, Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO), Andreas Günther-Plönes (BDG, Natursteineindustrie), Christof Ellger (GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, Potsdam), Ina Pustal (Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz). Sprecher des Kuratoriums ist seit dem 28. Juni 2018 Manuel Lapp.

2013 wurde mit dem Kaolin erstmals ein Lockergestein Gestein des Jahres.

Nicolaus Steno, auch Nicolas Stenon (Latinisierung von Niels Stensen bzw. Niels Steensen; * 1. Januarjul./ 11. Januar 1638greg. in Kopenhagen, Königreich Dänemark; † 25. Novemberjul./ 5. Dezember 1686greg. in Schwerin, Herzogtum Mecklenburg), war ein dänischer Mediziner, Anatom und Naturforscher, später katholischer Priester und Bischof. Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Seliger verehrt. Wilhelm von Humboldt bezeichnete ihn als „Vater der Geologie“.

Der Universalgelehrte beherrschte zehn Sprachen.[1] Neben seiner Muttersprache Dänisch erlernte er von Freunden und Bekannten seiner Eltern die deutsche Sprache.[1]

Die lateinische, griechische, hebräische und arabische Sprache lernte er in der Schule.[1] Später eignete er sich die niederländische, französische, italienische und englische Sprache an.[1]

Im Jahre 2012 wurde Stonehead Cut von der Firma 25p *Cine Support übernommen und hat den Standort in Friedenau verlassen. Unter dem neuen Namen Rock’n Roll Rental wurde in Neukölln ein neuer Laden eröffnet. 

Berliner Arbeitskreis Film e.V

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