Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Moin, Sunny Morning, …Go,morron

 

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Surya

Der Sonnengruß (Sanskrit, सूर्य नमस्कार, Sūrya Namaskāra, wörtl.: Ehre sei dir, Sonne) auch „Sonnengebet“ oder „Gruß an die Sonne“ genannt, ist eine Abfolge von (normalerweise) zwölf Yogahaltungen (Asanas), die dynamisch, d. h. im Atemrhythmus ineinander übergehend, geübt werden.

Der Sonnengruß eignet sich gut zum Aufwärmen am Beginn einer Yogastunde bzw. als Aktivierungsübung am Morgen (der aufgehenden Sonne zugewandt). Die Übungsreihe wirkt belebend auf Körper, Geist und Seele. Die Gelenke werden mobilisiert, Muskeln und Bänder gedehnt sowie das Herz-Kreislaufsystem trainiert.[1]

Der Sonnengruß soll die Ehrfurcht vor der Sonne und der Gottheit, tiefe Demut und Dankbarkeit diesen gegenüber zum Ausdruck bringen, was sich auch in den Haltungen (gefaltete Hände, Verbeugungen) zeigt.

Als eine Variante existiert der sogenannte kleine Sonnengruß, der etwas leichter auszuführen ist. Auch vom kleinen Sonnengruß gibt es mehrere Ausführungsformen.

Als Morgenröte oder Morgenrot wird die rötliche Färbung des Osthimmels bezeichnet, die etwa eine dreiviertel bis halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang eintritt. Sie kann je nach Bewölkung, geografischer Position und dem Aerosolgehalt (Schwebeteilchen) der Luft auch noch später bei nicht zu hohem Sonnenstand zu sehen sein. Orange oder violette Farbtöne sind ebenfalls möglich.

Die physikalische Ursache der Morgenröte ist die Streuung des Lichts in der Erdatmosphäre. Die Moleküle von Luft und Wasserdampf streuen das kurzwellige blaue Licht stärker als das rote, sodass tagsüber das Himmelsblau entsteht und in Horizontnähe wegen des längeren Weges durch die Atmosphäre die rötlichen Töne überwiegen. Deshalb ist manchmal auch beim Aufgang des Vollmonds eine Rötung des Himmels zu beobachten. Das Mondlicht beträgt zwar höchstens 0,01 Prozent des Sonnenlichts, macht aber bei vollem Mond den Himmel hell genug, dass das Auge schon Farben erkennen kann.

Der Sonnenaufgang folgt auf die Morgendämmerung, sein Gegenteil ist der Sonnenuntergang. Umgangssprachlich, und zum Beispiel in der Fotografie, wird der Sonnenaufgang von einer Blauen Stunde (vor Sonnenaufgang) und einer Goldenen Stunde (nach Sonnenaufgang) umrahmt.

Ursache des Phänomens ist die Erdrotation, die den Ort des Betrachters über die Tag-Nacht-Grenze bewegt. Im Sinne des Überschreitens der kompletten Sonnenscheibe dauert er in den Tropen zwei Minuten, in Mitteleuropa je nach Jahreszeit drei bis vier, in Polarregionen mehrere bis viele Minuten und an den Polen mehr als einen Tag.


Das Wort Sonnenaufgang bezieht sich auf den menschlichen Betrachter und damit auf das geozentrische Weltbild. Tatsächlich geht nicht die Sonne auf, sondern der Standort des irdischen Beobachters dreht sich als Folge der Erdrotation der Sonne entgegen.

Vom Morgengrauen bis zum Sonnenaufgang ist anhand des zeitlich versetzten Gesangs der Singvögel eine ungefähre Zeitbestimmung möglich (siehe Vogeluhr).

Sonnentempel von Martand

Jammu und Kashmir ist seit dem 31. Oktober 2019 ein Unionsterritorium Indiens[1]. Zuvor war es ein Teil des gleichnamigen indischen Bundesstaates Jammu und Kashmir und nahm knapp die Hälfte von dessen Fläche und einen großen Teil von seiner Bevölkerung ein. Das Gebiet ist Teil der völkerrechtlich umstrittenen Region Kaschmir und entstand im Rahmen einer territorialen Neuorganisation des Gebiets, bei der der bestehende Bundesstaat Jammu und Kashmir aufgeteilt wurde.

Die Regierung hat ihren Sitz im Sommer in Srinagar und im Winter in Jammu, was bereits beim Bundesstaat Jammu und Kashmir der Fall war. Nach der Volkszählung von 2011 liegt die Einwohnerzahl bei 12,3 Millionen Personen. Das Gebiet zählt zu den Regionen Indiens mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit.

Nach offizieller indischer Sicht gehört das unter pakistanischer Kontrolle stehende Asad Kaschmir („Freies Kaschmir“) zum Unionsterritorium.[2]

Zur Geschichte des Fürstenstaates Kashmir und Jammu bis 1947 siehe Kaschmir. Zur Geschichte des Bundesstaates Kashmir und Jammu bis 2019 siehe Jammu und Kashmir (Bundesstaat).

Die Bildung des neuen Unionsterritoriums Jammu und Kashmir wurde im Jammu and Kashmir Reorganisation Act 2019 vollzogen, der am 9. August 2019 in Kraft trat.[4] Hiermit wurde der Bundesstaat Jammu und Kaschmir mit Wirkung zum 31. Oktober 2019 in die beiden Unionsterritorien Jammu und Kaschmir sowie Ladakh aufgeteilt. Die Maßnahme wurde mit den anhaltenden Unruhen in der Region im Rahmen des Kaschmir-Konflikts begründet. Die Autonomie- und Sonderrechte der Region wurden dadurch abgeschafft und das Gebiet der indischen Regierung direkt unterstellt, nachdem die diese zuvor bereits den Chief Minister der Landesregierung abgesetzt hatte und den Ausnahmezustand ausgerufen hatte.[5] Die Aufhebung der regionalen Autonomie führte zu Protesten im Ausland, unter anderem in Pakistan und der Volksrepublik China, die Ansprüche auf das Gebiet erheben. Im August 2019 stellte Pakistan aus Protest alle formellen Handelsbeziehungen zu Indien ein.[6] Auch unter der Bevölkerung von Kaschmir kam es zu Protesten.[7]

Am 31. Oktober 2019 trat der erste Lieutenant Governor G. C. Murmu sein Amt an.

 

Während in ganz Indien rund 20 Prozent der Fläche bewaldet sind, sind es in Goa etwa 38 Prozent. Dichte Bewaldung findet sich vor allem im Berg- und Hochland. In Lagen von über 500 Metern erstrecken sich überwiegend immergrüne Feuchtwälder mit Magnoliengewächsen, Feigen-, Teak- und Salbäumen sowie einem dichten Unterholz aus Bambus und Farnen. Häufig anzutreffen sind zudem Lianen und Orchideen. Auf den tiefer gelegenen Hochebenen herrschen Akazien und andere laubabwerfende Baumarten vor. In Höhen zwischen 50 und 200 Metern wechseln sich die ursprünglichen offenen Buschwälder mit großen Kaschubaumpflanzungen ab.

Im Tiefland ist die ursprüngliche Pflanzendecke aufgrund der hohen Besiedlungsdichte weitgehend zerstört, stattdessen findet man dort eine vom Ackerbau geprägte Kulturlandschaft vor. Lediglich an Flussmündungen gibt es noch Mangrovenwälder, die jedoch durch Abholzung zur Gewinnung von Feuerholz und Baustoffen bedroht sind. Entlang der Küsten wachsen neben zahlreichen Gräsern und Sträuchern vor allem Palmengewächse, darunter die auch wirtschaftlich genutzten Kokospalmen.

Unter den rund 40 in Goa vorkommenden Säugetierarten sind Gaure und die seltenen Indischen Leoparden die größten Lebewesen.

Weitaus häufiger sind kleinere Katzenarten, besonders Zibetkatzen, Musangs und Rohrkatzen, sowie Affen und Halbaffen, darunter die von den Hindus als heilig erachteten und daher auch in besiedelten Gegenden allgegenwärtigen Hanuman-Languren.

Bengalischer Hanuman-Langur (S. entellus), die am weitesten verbreitete Langurenart

Dagegen findet man Hirscharten wie Sambars, Axishirsche, Schweinshirsche und Muntjaks nur in geschlossenen Waldgebieten, ebenso Lippenbären, Wild- und Stachelschweine. Streifenhyänen und Goldschakale bevorzugen offeneres Gelände.  

 

423 Vogelarten wurden bisher in Goa nachgewiesen, unter anderem Würger, Eisvögel, Hirtenmainas, Papageien und Reiher.[1] Die am häufigsten vorkommenden Kriechtiere sind Schlangen, darunter die giftigen Kobras. Deren natürliche Fressfeinde sind die Mungos, die daher auch in der Nähe menschlicher Siedlungen geduldet werden. Aber auch viele Fangschrecken kommen aus der Region.

Auf dem indischen Subkontinent bilden im Westen der Indus und im Norden der Himalaya topographische Barrieren für die Ausbreitung dieser Unterart.[6] Im Osten bilden der Unterlauf des Brahmaputra und das Ganges-Delta eine natürliche Barriere zum Verbreitungsgebiet des Indochinesischen Leoparden.

In seiner Erstbeschreibung von Felis fusca schilderte Meyer im Jahr 1794 eine panther-ähnliche Katze aus Bengalen, die drei Fuß und zwei bis drei Zoll groß war, mit starken Beinen, fünf Fuß lang mit einem langen wohlgebildeten Schwanz, einem Kopf so groß wie ein Panther, breiter Schnauze, kurzen Ohren und kleinen, graugelblichen Augen, hellgrauen Augäpfeln und einem unruhigen wilden Blick; beim ersten Anblick schwarz gefärbt, bei genauerer Untersuchung aber dunkelbraun mit kreisrunden Flecken einer dunkleren Farbe, darunter fahlrot tingiert.[2]

Schädel und gegerbte Felle von Leoparden aus dem Einflussbereich Britisch-Indiens bildeten in den folgenden 142 Jahren die Grundlage für wissenschaftliche Beschreibungen. Im Jahr 1939 erklärte Reginald Innes Pocock, dass die ihm vorliegenden Schädel von Leoparden aus Kenia und Britisch-Indien keinerlei typische Unterschiede in den Maßen aufweisen, und die Art Panthera pardus sich durch eine ungewöhnlich große Vielfalt von individuellen Unterschieden in Farbe und Muster von Fellen auszeichnet, auch wenn sie von nahe beieinander liegenden Orten stammten. Unterschiede stellte er lediglich in der Beschaffenheit von Fellen fest: die sechs aus Sikkim und Nepal stammenden Felle seien rauer, dichter, langhaariger mit großen Rosetten; die beiden aus Kaschmir stammenden seien dunkler im Farbton als alle anderen Felle, die ihm aus Indien, Burma und Ceylon zur Verfügung standen.[3]

Erst 1960 wurden lebendige Leoparden des Subkontinents beschrieben, die in Xigazê und Sichuan gefangen und in den Zoo Prag überführt wurden. Die Kuratorin orientierte sich in ihrer Beschreibung vorrangig an Merkmalen der Felle: Grundfarbe, Rücken in der Mitte und Körperseiten aurantiaco-flavus; Felle im Winter eine Spur dunkler und langhaariger; Rosettenflecke schwarz; Bauch weiß; Ringflecke auf dem Rücken 5–6 cm x ↓ groß, meist geschlossen; Ringflecke auf den Körperseiten noch größer, sich in Rosetten auflösend; lange verwaschene Ringflecke auf dem Hals; punktförmige Flecken auf dem Kopf; Schwanz dicht behaart; Schwanzspitze schwarz. Anhand dieser Merkmale identifizierte sie die beiden Leoparden eindeutig als der Unterart Panthera pardus pernigra angehörig.[4] Gegen Ende der 1990er Jahre setzte sich die Erkenntnis durch, dass farbliche Variationen im Fell nicht ausreichen, um Unterarten hinreichend zu bestimmen.[5]

Indische Leoparden sind in ganz Indien, in Nepal, Bhutan, Bangladesch und Teilen von Pakistan beheimatet. Sie leben in tropischen und trockenen laubwechselnden Wäldern, gemäßigten Gebieten und in Nadelwäldern bis zu einer Höhe von 2.500 m, wo der Lebensraum von Schneeleoparden beginnt. Jedoch haben sie nicht die Mangrovenwälder der Sundarbans besiedelt.[7

 

Im Jahr 2006 wurde der Java-Leopard in der Roten Liste der IUCN als Gefährdet aufgeführt; und seit 2008 als Kritisch Gefährdet. Aufgrund seiner Verschiedenheit würde ein Zuchtprogramm für dieses Taxon einen wesentlich größeren Beitrag zum Erhalt der Vielfalt von Panthera pardus leisten als die gegenwärtig existierenden Zuchtprogramme der vielen nominalen Unterarten, die im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und anderen koordinierten Zuchtprogrammen gehalten werden.

Außerhalb indonesischer Zoos gibt es die einzig bekannten reinrassigen Java-Leoparden nur in europäischen Zoos. Im Jahr 1997 lebten in Europa 14 P. p. melas, die zum Aussterben bestimmt waren, und derzeit führt ISIS nur einen männlichen auf. Vor kurzem hat der Berliner Tierpark ein Zuchtpaar aus Indonesien erhalten.

Die indonesischen Zoos von Ragunan, Surabaya und Taman Safari in Bogor halten ebenfalls Java-Leoparden. Zur Zeit leben 17 Java-Leoparden in Taman Safari, 7 männliche und 10 weibliche, die vier Zuchtpaare bilden.

Im Alten Ägypten wurden viele Tiere als heilig verehrt: Rinder (Mnevis, Apis u. a.), Widder, Katzen, Mantelpaviane, Heilige Ibisse, Falken, Krokodile, Heilige Pillendreher (Skarabäen) und andere.

Im zirkumpolaren Norden wird der Bär in zahlreichen – zumeist schamanischenBärenkulten verehrt. Wichtige heilige Tiere der Jägerkulturen Nordamerikas sind der Bison und das Pferd. Letzteres ist es auch bei den Reiterkulturen der Alten Welt und Südamerikas.

Während der gesamten eurasischen Vorgeschichte bis nach Südasien sowie im Inkareich wurde die Schlange verehrt, in Zentralamerika und im Norden Perus der Jaguar.

Bis heute gibt es in Indien die heilige Kuh, den heiligen Affen Hanuman. den elefantenköpfigen Ganesha und heilige Ratten. Tiere erscheinen als Avatara von Gottheiten wie Vishnu als Fisch Matsya, Schildkröte Kurma, Eber Varaha, Löwenmensch Narasimha. Auch erscheinen Tiere als Vahana (Reittier) zahlreicher Götter.

Der Tierkult hatte vermutlich zur Zeit der Pharaonen seinen Höhepunkt. Viele ägyptische Götter wurden mit Tieren in Verbindung gebracht. So hatte beispielsweise Thot einen Ibiskopf, Anubis den Kopf eines Schakals und Hathor das Gehörn einer Kuh.

Manche Tiere hatten das Privileg, im Tempel zu leben. Nach ihrem Tod wurden sie mumifiziert und auf eigens angelegten Tierfriedhöfen beigesetzt. Als besonders heilig wurde der Apis-Stier angesehen. Ihm kam der Rang einer Gottheit zu, und wie ein Gott wurde er auch von den Priestern behandelt. Zu seinen Lebzeiten bekam er einen Palast und einen Harem von Kühen. Nach dem Tod wurde ihm die Ehre einer aufwendigen Bestattung zuteil.

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Beim Lotus und der Seerose handelt es sich um zwei auf den ersten Blick recht ähnliche Pflanzen, die jedoch zwei unterschiedlichen Pflanzenfamilien angehören. Der Lotus (Nelumbo nucifera) gehört der Familie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae) an, die verschiedenen Seerosenarten gehören zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae).

Das sicherste Unterscheidungsmerkmal zwischen Lotus und Seerose findet sich in der Blüte des Lotus: dieser besitzt eine gut sichtbare, trichterartige Fruchtkapsel, in der sich die essbaren Samen (“Nüsse”) bilden, die dem Lotus seinen wissenschaftlichen Namen beschert haben (nucifera = nusstragend).

Im Sanskrit gibt es eine ganze Reihe von Wörtern, die entweder nur den Lotus bzw. die Seerose und ihre unterschiedlichen Arten bezeichnen, oder aber sich allgemein auf beide Pflanzenfamilien beziehen.

Der in Wörterbüchern erscheinende sogenannte “Blaue Lotus” (blue lotus) verdankt seine Existenz einer wort-wörtlichen Übersetzung von Nilotpala (Nila-Utpala) ins Deutsche bzw. Englische, wobei es sich tatsächlich um die Blaue Seerose (Nymphaea cyanea) bzw. eine blaublühende Variante der Stern-Seerose (Nymphaea nouchali, Nilotpala) handelt.

Datei:Lotus2 2006.jpg

 

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