Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Der Frühstücksdiktator, die Haschrebellen und ein salonfähiger LSDfressnapf

Wenig später gab ich dann das Büchlein NEUSS’ ZEITALTER (Der Frühstücks-Diktator) mit seinen aktuellen Verbal-ergüssen heraus, und verhalf ihm auch damit zu sein mediales Comeback – denn die 80er Jahre gehörten wieder ihm, bzw. dem öffentlichen Neuss – auch wenn er dazu nur selten vor die Tür gehen mußte.
lsd
Besuchszeit war der Nachmittag. Keine Ahnung, wann er morgens aus dem Bett fiel, aber sein Frühstück mit Zeitung nahm er allein in einem Café ein, behauptete er. Burkhardt HAUBOLD schrieb 1999 ins Booklet von NEUSS ATTACK: “Einmal die Woche ist Wolfgang zu ‘Mutter Erde’ in die Bethanienstraße gelaufen und hat zwei Einkaufsbeutel voll Demetergetreide nach Hause geschleppt. Die Körner waren für die Tauben im Hof. Jeden Mittag gab’s eine volle Schüssel auf’s Garagendach vor’m Fenster. Und gedacht hat er dabei: Frischen Libanesen, besten Marokkaner, edelsten Türken, feinsten Afghan! Für die Kiffer der Stadt! Danach ging’s dann zum Essen beim Jugo an der Ecke – am liebsten Wiener Schnitzel mit Pommes…”
lsd
Wenn er sich dann wieder daheim sortiert und Tommy die erste Runde Rauchstengel gerollt hatte, empfing der Meister. Tommy rollte verschiedene Mischungen und oft war auf den Joints notiert, was da genau drin war. Jaja, die Berliner hatten Stil.
Hier 2 meiner Lieblings-revoluzzer im doitschem Lande. Derselbe Text, andere Fassung.Werner Pieper bei dem Haschrebellen

mayawelt

  • Der ‘Mutter Erde’ Laden war in der Behaim Str. in Charlottenburg. Für die Tauben ist Wolfgang nun wirklich nicht nach Kreuzberg gelaufen.

  • Ick betone,
    Artisten unter sich sollten echt sein.
    1996 Heidelberger “Klima-konferenz” der drogenpolitischen Wissenschafts-Mafia.
    Ich schenke u.a Albert Hofmann, Familie Dawani und
    Dr. Christian Rätsch jeweils ein Exemplar von der CD “Ich hab noch ein Kiffer in Berlin”.
    Rätsch ist der einzige der “jauchzt” wo ich ihm das Bild zeige, das sich hinter der Cd versteckt. Er war der einzige der das Bild erkannte.
    Ich hatte den ganzen Grundstoff für,s Booklet geliefert. Fotos, Hologramm-folie und 25 LSD-Trips für die Aufnahme. Rolf Limbach von Conträr Musik und seine damalige Freundin Claudia Diers…gaben sich eine Riesenmühe. Ich wollte Hanfpapier. Die Neuss Tapete wurde profi-technisch abgelichtet. Stechapfel-Kalle und ich fragten Juppy Becher von der UFA Fabrik,..ob er uns das APO-THEKEN Kabarett als “Zugabe” spendet. Der O-TON lieferte Karl Heinz Gerdes aus seinem Archiv. Die Tonkasette veröffentlichte damals der Stechapfel Verlag als Eigenproduktion.

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