Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Gerhard Seyfried

(c) Gerhard Seyfried KIN 226
alles im griff
„Ich bin im Grunde ein Anarchist“, sagt Gerhard Seyfried auf die Frage des Comicoskop-Reporters, warum er nun – nach Jahren der Wahlplakat-Treue zum GRÜNEN-Politiker Christian Ströbele – auf einmal ein Plakat für die Linkspartei gezeichnet habe. „Letztendlich bin ich Anarchist und will mit Parteien nichts zu tun haben…“ Seyfried auf den Spuren Gustav Landauers, Erich Mühsams und B. Travens, Karl Valentins und Wolfgang Neuss…
KAAschlange
(c) Gerhard Seyfried / Caricatura Museum für komische Kunst Frankfurt
Wohl kaum ein deutscher Cartoonist und Comic-Zeichner hat eine ganze Generation in den 1970er und 1980er Jahren so sehr geprägt wie er: Gerhard Seyfried, geboren am 15. März 1948 in München, Sternzeichen Fische, 1968er, ein gebürtiger Bayer im Berliner Exil, geriet rasch zur Ikone der westdeutschen linken Sponti-, Alternativ- und Anarcho-Szene und zum Star des deutschen Undergroundcomics.seyfried Jetzt widmet das Frankfurter Caricatura-Museum für Komische Kunst diesem Großmeister der komischen Kunst, des sprachspielerischen Nonsens‘ und der politischen Satire eine gelungene, umfassende Werkschau. Diese Hommage an Gerhard Seyfried zeigt seine Vielseitigkeit und Bandbreite, präsentiert den ganzen, nicht nur den halben Seyfried. Noch bis zum 24. Januar 2016 gilt: Unbedingt ansehen, Prädikat: Absolut sehenswert! COMICOSKOP-Reporter Martin Frenzel hat die große SEYFRIED-Werkschau besucht:
euro-seyfried

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: