Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

Labor für Potential & Entfaltung

Institute of Future Science & Medicine
Bibliothek für Abgelehntes Wissen

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Labor für Potentialentfaltung

Nicht nur für junge Wissenschaftler am Anfang ihrer Karriere sind Neugier, Wissbegier, Motivation, Forschungsdrang und unkonventionelles Denken essentiell. Diese Eigenschaften sind auch für Wissenschaftler jeden Alters und jeden „Kulturell Kreativen“ (Ray & Anderson 2000) wesentlich. Es geht dem Institut for Future Science & Medicine (IFSM) auch um etwas, das weit über die wissenschaftliche Kreativität hinausführt und die allgemeine gesellschaftliche Kreativität betrifft, und deshalb von Bedeutung auch für Nichtwissenschaftler ist: die Entfaltung des „menschlichen Potentials“.

Nach der Auffassung maßgeblicher Soziologen wie Ulrich Beck und Anthony Giddens muss der Mensch in der Postmodernen Gesellschaft, da er keine Vorbilder mehr hat, wie man leben soll, seine persönliche und seine berufliche Identität und seine Beschäftigung selber kreieren und muss das im Laufe seines Lebens immer mal wieder tun (Bischof 2010). Das Leben eines Menschen wird damit zu einem Gesamtkunstwerk, an dem man ständig arbeiten muss.

Es ist somit wichtig, dass der Mensch sein Leben als Thema einer richtiggehenden lebenslangen Forschungstätigkeit begreift und sich auf die Suche macht nach seinem ganz eigenen, persönlichen Forschungsthema. Da ich in meinem Leben in einem extremen Masse meinen eigenen Weg gegangen bin und ein Gefühl für den Weg entwickelt habe, der jemandem entspricht und stimmig ist, könnten insbesondere junge Leute an meinem Beispiel etwas für ihr Leben lernen.

Die Frage ist, welches Forschungsthema ist mein allereigenstes Forschungsthema, das mich im nächsten Lebensabschnitt leiten kann? Es geht darum, dass jeder Mensch einzigartig ist und es etwas ganz Bestimmtes und Einzigartiges gibt, was nur der Betreffende machen kann und wo er am besten ist. Es geht auch darum, dass das persönliche Leben mit dem Berufsleben soweit wie möglich in Übereinstimmung gebracht wird.

Auch über dieses Forschungsthema, das jeden einzelnen Bürger in seinem nächsten Lebensabschnitt anleiten kann, sind Veranstaltungen geplant. Es werden Einführungen in Fragen der Potentialentwicklung und Forschungen zu diesem Thema durchgeführt.

In den Seminaren und Workshops zur Potentialentwicklung wird zuallererst versucht, einen „ermöglichenden Raum“ (Krannhals-Russel 1955) zu schaffen – eine Atmosphäre, die den Teilnehmern ermöglicht, sich für ihr eigenes menschliches Potential zu öffnen und es bewusst und fruchtbar zu machen. Dann arbeiten wir mit verschiedenen Kreativtechniken, und nicht zuletzt wird auch die „Bibliothek des Abgelehnten Wissens“ als Ressource benützt. Araukarie-sperma

In einem kleinen Kreis haben bereits seit März 2014 Kurse zur „Wissenschaft als Potentialentfaltung“ stattgefunden.

1.03.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung I: „Wissenschaft als Potentialentfaltung – oder Ganzheitlichkeit: Was ist das eigentlich?“.
5.04.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung II: „Was ist Geomantie?“.
24.05.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung III: „Entfremdung und Transzendenz in der Postindustriellen Gesellschaft“.
14.06.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung IV: „ Das Prinzip der Analogie – was ist der Unterschied zwischen Traditioneller und Moderner Wissenschaft“.
12.07.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung V: „Novalis und die Wissenschaft der Zukunft“.
21.09.2014: Wissenschaft als Potentialentfaltung VI: „Die menschliche Identität – eine lebenslange Forschungstätigkeit“.
01.03.2015: Wissenschaft als Potentialentfaltung VII: „Soziale Neurowissenschaften“.
10.05.2015: Wissenschaft als Potentialentwicklung VIII: „Flanieren“: Workshop, zu dem jeder der Teilnehmer ein persönliches Forschungsthema mitbringen kann, an dem mit Hilfe von Dr. Marco Bischof und der „Bibliothek für Abgelehntes Wissen“ gearbeitet wird.
4. Juli 2015: Wissenschaft als Potentialentwicklung IX: Flanieren II. Workshop, zu dem jeder der Teilnehmer ein persönliches Forschungsthema mitbringen kann, an dem mit Hilfe von Dr. Marco Bischof und der „Bibliothek für Abgelehntes Wissen“ gearbeitet wird. Die Teilnehmer des ersten Flanieren-Workshops arbeiten weiter an ihren Themen, aber neue Teilnehmer sind auch willkommen.

Diese Veranstaltungen stellen noch kein systematisches Programm zum Thema Potentialentwicklung dar. Sie sind eher zufällig entstanden, je nachdem, was ich anbieten konnte und was vom Publikum gewünscht war. Eine systematische Erforschung der Potentialentwicklung ist geplant und wird je nach vorhandenen Mitteln umgesetzt.
schleyer-eule

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