Wolfgang lässt schön grüßen

üben, üben, üben

“Woll’nse noch ‘ne Prise Kokain?”

aus dem Film “Wir Wunderkinder

„Sie ruhen von der Arbeit, nur ihre Werke ruhen nicht!“

Kokain und dessen gesellschaftliche Geschichte und Wirkung auf den Konsumenten bei den verschiedenen Aufnahmeformen
Das global verbreitete Kokain ist ein starkes Stimulans mit sehr hohem Abhängigkeitspotenzial, das chemisch zu den Tropan- Alkaloiden gehört und ein Derivat von Ecgonin ist.
In Europa wurden die ersten Cocasträucher, aus denen circa 1850 das erste Mal Kokain extrahiert wurde, um das Jahr 1750 aus Südamerika importiert. Die Kokasträucher sind jedoch seit schätzungsweise 4 000 Jahren heilige Pflanzen der indogenen Bevölkerung Südamerikas und werden von diesen Eingeborenen sowohl als Heilmittel, als auch für Stammesrituale unterschiedlichster Natur verwendet.
Der Name Kokain geht auf den deutschen Chemiker Albert Niemann zurück, der im Winter 1859/60 im Labor des Friedrich Wöhler zu Göttingen die aktiven Komponenten des Cocastrauchs isolierte.
Da es sich dabei um ein Alkaloid handelte, benannte er es in Kokain.
Umstritten ist allerdings, ob Niemann der erste war, der das Kokain substrahierte. Unumstritten hingegen ist, dass 1923 D. Wolfes, R. Willstätter und H. Mäder die erste Synthese der Reinsubstanz Kokain vornahmen.
Seit dem Jahre 1879 wurde Kokain angewendet, um die Abhängigkeit von Morphin, wie unter Anderem Heroin, zu therapieren. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht bekannt, dass Kokain selbst ebenfalls eine Sucht erzeugen kann.
Im selbigen Jahr wurde durch Vassili von Anrep an der Würzburger Julius-Maximilians-Universität die Schmerzen stillende Wirkung des Kokain entdeckt. Hierdurch wurde das halbsynthetische Kokain ab 1884 zum ersten lokalen Schmerzmittel, im wissenschaftlich Jargon der Medizin Anästhetium genannt, in Deutschland.
Zeitgleich verherrlichte Sigmund Freud den Konsum von Kokain als Droge in seinem Werk “Über Coca”, sodass eine gesellschaftliche Etablierung des Rauschmittels um die Jahrhundertwende erfolgte. Ebenfalls trugen zu diesem Erfolg des sozial tolerierten Konsums von Kokain Erfrischungsgetränke mit dem Extrakt der Cocablätter bei. Coca Cola enthielt bis 1906 pro Liter 250 Milligramm Kokain und erhielt von den Sträuchern der Pflanze Coca seine patentgeschützte Bezeichnung.
Auch heute enthalten diese Gattung der Erfrischungsgetränke die Inhaltsstoffe der Blätter des Coca, jedoch werden mittlerweile ausschließlich die nichtalkaloiden Inhaltsstoffe verwendet.
Der Konsum von Kokain war im letzten fünfunddreißig Jahren des 19. Jahrhunderts bis zur staatlichen Illegalisierung gesellschaftlich in allen Kreisen weit verbreitet
, wobei erst relativ spät das Sucht erzeugende Potenzial dieser Droge entdeckt und erforscht wurde.
Kokain zählt zu der pharmazeutischen Klasse der Wiederaufnahmehemmer, der sogenannten Reuptake- Inhibitoren. Kokain im Besonderen verhindert die neurologische Aufnahme von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, wodurch eine erhöhte Konzentration dieser Neurotransmitter im synaptischen Spalt durch den Konsum von Kokain zustande kommt.
Ausgelassenheit, Aufheiterung der Grundstimmung und eine anhaltende Euphorie sind die bekanntesten Folgen der unmittelbaren Einnahme kleinerer Mengen von Kokain. Dabei kann Kokain auf die verschiedensten Weisen verabreicht werden, wobei sich die besagende Bioverfügbarkeit stark unterscheidet.
Diese beträgt bei oralem Konsum 33 Prozent, nasal zwischen 11 und 26 Prozent, beim Konsum durch Kauen der Cocablätter bei 25 Prozent , bei der intravenösen Verabreichung via Spritze wirkt das Kokain zu 100 Prozent und beim Rauchen der Cocapaste, der free base respektive Crack erzielt der Konsument eine Wirkung von 6 bis 32 Prozent.
Interessanterweise haben die unterschiedlichen Konsumformen durch ihre Wirkungsintensivität verschiedene Potenziale der Abhängigkeit. So macht der Konsum von gerauchtem und gespritztem Kokain augenblicklich bei der einmaligen Einnahme durch die hohe Wirkstoffkonzentration, den im umgangssprachlichen Jargon Kick bezeichneten Rausch, abhängig , während der nasale Konsum mit Abklingen des Deliriums bei einmaligen Konsum einen verschwindend geringes Suchtpotenzial hervorruft.
Der unter Indios traditionell verabreichte Tee aus Blättern des Coca ruft hingegen keinerlei Sucht hervor, da der oben beschriebene Kick nach gängiger Meinung ausbleibt. Diese Konsumform wird eine Wirkung zugeschrieben, die der Gesundheit förderlich sein soll.
In den Anden wird der Tee aus Coca oftmals zur Steigerung der Leistungsfähigkeit beim Ausdauertraining und gegen die Höhenkrankheit verabreicht. Jedoch ist die Einfuhr von Cocablätter in die OECD-Staaten illegal, obwohl dies Kritik unter gewissen Kreisen hervorruft.

  • mein zweiter Kommentar sollte aber unter dem Wintergarten stehn, weil der sich doch auf Hinterzarten so gut reimt und auf die zarten Hintern in den Blondeln Gondeln. Kann man da nix mehr machen ? Schade drum ! HaBE beim Winter-Bade auf Amrum. Alle 60 Jahre Flut das tut gut! Was nimmt zur Sicherheit man mit ? ein Gummiboot und Helmut Schmidt

  • in Kitzbühl nicht mit Scheißgefühl im SkiLift wurd mir im Gewühl schon immer schwül– auf keinen Fall in Hinterzarten will ich verkühlt nach oben gondeln und oben auf die Abfahrt warten brünett bedrängt und auch von Blondeln bedroht von ihren zarten Hintern, dann verspätet starten …. statt drögem in der Schlange warten träum ich von Seeluft, Sonne Sylt und möcht auf Amrum (?) überwintern… voll abgefüllt … ImRum gings auch, doch besser noch mit Kokain, weil i dann dodal drocka bin. AmRum forever – is winwin …. bevors hier endlos weitergeht… das ist doch so was von saublöd!!! ((Kommt aber sofort in den Ordner GeBlödelDichte / 2.Wahl))

  • Ach Leute, darüber, dass ihr meinen wie HaBEüblich viel zu spät geschriebenen Nachruf hier verlinkt habt, habe ich mich fast so gefreut, wie über olf Beckers Vortrag meines Gedichtes bei den Benefiz-Gala für die Rettung Fixsterns in St-Pauli. Rolf hatte dort, weil ich auch damals wegen einer Operation nicht konnte, meinen “LieblingsJunkie vom Bahnsteig 7” vorgetragen.
    Ich werde noch ein Bild von Wolfgang aus glücklichren Tagen in den Text einbauen, eines, wo er mit uns Youngsters vom AUSS zusammen war (als Professor Dr. Peter Brandt noch nicht für die Friedrich-Ebert-Stiftung und Stefan Raabe noch nicht für den SPRINGER-Konzern die Kindermedien oberhauptverantwortlichte, sondern beide noch an Günter Amendts “Kinderkreuzzug” mitschrieben und nicht wie heute einen oder eine Reihe solcher mitverantworten und propagieren). Times, they are a changing, krächzte Bob Dylan
    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Amendt

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